30.11.2016, 18:11 Uhr

Rund 8 Millionen Euro investiert…

GASTEIN (rau). Wie Bergbahnen Vorstand Mag. Franz Schafflinger berichtet investierten die Gasteiner Bergbahnen im Sommer 2016 rund 8 Millionen Euro in Qualitätsverbesserungen im Skigebiet. Mit der Umsetzung des Generationenprojektes „Schlossalm NEU“ soll im nächsten Jahr voll durchgestartet werden.Für die Skipistenüberführung über die Bundesstraße sowie für weitere Vorbereitungsarbeiten für die Modernisierung der Schlossalm wurden im heurigen Jahr rund € 3,2 Millionen Euro ausgegeben. Das Gesamtvorhaben wurde in einer sehr umfangreichen UVP-Verhandlung (Umweltverträglichkeitsprüfung) bewilligt. Aufgrund der Bescheidauflagen gibt es in den höher gelegenen Bereichen gewisse Bauzeitbeschränkungen. Im Herbst 2016 werden noch Vorarbeiten durchgeführt, damit im Frühjahr 2017 gleich nach der Schneeschmelze mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Die größten Baumaßnahmen werden in den Sommermonaten 2017 und 2018 stattfinden. Mit Beginn der Wintersaison 2018/19 soll die neue Schlossalmbahn in Betrieb gehen. Aufgrund der Erfahrungen in den letzten Saisonen wurden Maßnahmen im Bereich der Schneeanlagen ausgearbeitet, welche die Effizienz der bestehenden Schneeanlagen deutlich verbessern werden. Ziel ist es, in einem engen Zeitfenster ein kompaktes Angebot schaffen zu können. Verbesserungsmaßnahmen wurden heuer bei den Schneeanlagen in Sportgastein, auf der Bucheben, vom Stubnerkogel ins Angertal sowie von der Schlossalm ins Angertal gesetzt. Durch Optimierungen in den Pumpstationen, zusätzlich geschaffene Anschlussstellen und die Anschaffung zusätzlicher mobiler Schneekanonen erreichen wir eine höhere Flexibilität sowie eine höhere Leistungsfähigkeit. Für Schneeanlagen-Erweiterungen wurden im Investitionsbudget 2016 rund 2,8 Millionen Euro vorgesehen. Die Ende der 70er Jahre errichteten Lawinensprengbahnen im Bereich der Hohen Scharte wurden heuer abgetragen und durch eine moderne Gazex-Anlage ersetzt. Die Kosten dafür betrugen rund 0,8 Mio. Euro. Rund 25 Pistengeräte sind im Einsatz, um täglich optimal präparierte Pisten anbieten zu können. Für die Neuanschaffung eines Pistengerätes wurden rund 0,4 Millionen Euro ausgegeben.
Foto: Konrad Rauscher
Die Gasteiner Bergbahnen investierten im Sommer wieder 8 Mio. Euro in Qualitätsverbesserungen.
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