21.08.2016, 19:47 Uhr

Sein Onkel konnte den verunglückten Bergsteiger im letzten Moment entdecken

Der Bad Gasteiner BR-Ortsstellenleiter Roland Pfund – im Bild mit Hund Simba – berichtet über die schwierige Suchaktion von Samstag auf Sonntag. (Foto: Foto: Konrad Rauscher)

Nächtliche Suchaktion in Bad Gastein forderte Mut und Können der Retter.

BAD GASTEIN. Bergretter und Mitglieder Feuerwehr Bad Gastein und Bad Hofgastein wurden am Samstagabend zu einer Suche nach einem vermissten 22-jährigen Einheimischen alarmiert.

Nachts im steilen Gelände
Der Bad Hofgasteiner war schon am Morgen zu einer Bergtour im Bereich Feuersang aufgebrochen. „Wir haben das steile Gebiet von Graukogel über den Gratbereich in der Nacht nach dem Burschen abgesucht“, so der Bad Gasteiner Ortsstellenleiter, Roland Pfund. „Dabei sind unsere Leute in der Finsternis bei Regen auch die steilsten Hänge geklettert. Doch nirgendwo konnten wir ihn entdecken."

"Wollten die Suche abbrechen"
Schließlich wollten die Bergretter die Suche gegen zwei Uhr abbrechen, als den Vermissten sein Onkel – ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hofgastein – beim Abstieg aufgrund der reflektierenden Jacke im Bereich Palfnersee auf einer Höhe von etwa 2.090 Metern entdeckte.
Die gemeinsame Bergung und der Abtransport des Schwerverletzten durch Bergrettung und Feuerwehr dauerte aufgrund der widrigen Verhältnisse bis 6:30 Uhr in der Früh. Das Rote Kreuz brachte den Verunglückten in das Krankenhaus Schwarzach.

Gute Zusammenarbeit
Im Einsatz standen neben zwölf Bergrettern aus Bad Gastein auch die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Bad Gastein und Bad Hofgastein.
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