25.10.2016, 12:37 Uhr

(Nicht?)Stellungnahme der Gesundheitspolitik zur psychiatrischen Versorgung im Pongau

Bild: privat

Ein „Ball“ zurück, und schon ist´s wieder erledigt?

Eine andere Antwort, die zum Beispiel nach Lösungen strebt, sucht man hier vergeblich!
Dass aufgrund der akuten Situation dringender Handlungsbedarf besteht, zeigen inzwischen Fachleute und auch Patienten immer wieder auf.

Bereits 2013 wurde in einem Arbeitsübereinkommen der Landesregierung folgendes festgehalten:

„Gesundheit ist ein hohes Gut. Ihre Erhaltung, Wiederherstellung und Förderung ist daher ein vorrangiges politisches Anliegen.“
weiters ist unter
„Konkret umsetzen wollen wir“ zu lesen:
„Schaffung von psychosozialen Zentren als regionale Standorte integrierter Behandlungs- und Betreuungskompetenz nach dem „Hamburger Modell“. Anzustreben ist eine Modellregion in Salzburg bis 2015.“
siehe https://www.salzburg.gv.at/politik_/Documents/arbe...
Diese Zentren sucht man im Pongau auch 2016 vergebens!

Zeitgemäße psychiatrische Versorgung ist längst überfällig

Dass Ärzte, Pflegefachkräfte, Therapeuten usw. entsprechend ihrer sehr eingeschränkten Möglichkeiten ihrem Auftrag nachkommen steht außer Zweifel!
Aber wer fühlt sich nun tatsächlich für die Schaffung bzw. Adaptierung der entsprechenden Rahmenbedingungen verantwortlich?
Ist es nicht endlich Zeit die mediale Landschaft zu verlassen und konstruktiv und zielorientiert an Lösungen zu arbeiten?
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rudi roozen aus Pinzgau | 25.10.2016 | 14:40   Melden
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