19.10.2016, 16:52 Uhr

Über die Gefährlichkeit "einfacher" Antworten und unüberlegter Worte...

Manchmal wird mir richtig übel...



...wenn ich sehe und lese, was sich in (A)sozialen (H)Netzwerken abspielt!
Da wird gepostet, geliked, kommentiert und geteilt, was das Zeug hält.
Wenige, die überhaupt nachgeprüft haben, was sie so weitersenden, aber Hauptsache, ich habe meinen Senf dazugegeben!
Sollte sich das Gegenteil herausstellen, kann man sich darauf ausreden, dass es wohl doch eine Lügenpresse gibt...

Manchmal bekomme ich es aber mit der Angst zu tun...

...wenn ich den Inhalt vieler "Hasspostings" zu begreifen versuche, etwas, wogegen sich mein gesunder Hausverstand (noch) verzweifelt zu wehren versucht! Mit Erschrecken stelle ich dann fest, dass dieser Hass, der zwar nicht neu ist, nun aber auf eine extrem bedenkliche Art und Weise eine Reichweite erlangt, die es wohl noch nie gegeben hat.

Und manchmal meine ich schier zu verzweifeln...



...wenn ich daran denke, wie es damit wohl unserer Jugend geht! Da ich viel mit diesen Jugendlichen arbeite, teile ich ihnen ohnehin mit, sich bei vielem NICHT die Erwachsenenen als Vorbild zu nehmen, aber ohne gute Prävention in Schulen beginnt das, was wir hier an Hasspostings im Internet sehen, als Mobbing und Cybermobbing im Klassenzimmer!

Wir müssen raschest gegensteuern, erst kleine Schritte sind getan: Cybermobbing ist seit heuer im Strafrecht verankert, einige Facebook-Hetzer sind schon verurteilt worden, aber wir müssen klar aufzeigen, dass das, was ich mir nicht laut (aber nicht unter Gleichgesinnten am Stammtisch) jemandem ins Gesicht zu sagen traue, hat auch in Postings keinen Platz. Etwas, dessen Wahrheitsgehalt nicht überprüft ist, gilt es bis dahin für sich zu behalten und ohnehin:
Hass ist KEINE Lösung!

Prävention mit Hausverstand: Hier ist liken erwünscht...
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