08.03.2017, 14:53 Uhr

Militär und Sport: Ein Garant für Medaillen

Die erfolgreichen Sportler und ihre Unterstützer (Korporal Jacqueline Seifriedsberger ist in Planica zum Training).

Lathi ist vorbei und einmal mehr hat diese Weltmeisterschaft gezeigt, dass Militär und Sport ein Garant für Medaillen sind. Im Besonderen die Kombination in Salzburg mit dem Heeresleistungszentrum und dem Olympiazentrum Rif war die Medaillenschmiede dieser Wettkämpfe.


"Stolz auf unsere Sportler"

Sieben Bundesheerleistungssportler aus dem Heeresleistungszentrum 08 in Rif sind zur Weltmeisterschaft nach Lathi entsandt worden. Fünf Bundesheer-Athleten errangen insgesamt neun Medaillen für Österreich.

Christian Rabenberger, der stellvertretende Kommandant des Zentrums in Rif, und ULSZ-Rif Direktor Wolfgang Becker hoben die Bedeutung der Nordischen Schisportler für den Standort Rif hervor. "Das Zusammenspiel der Institutionen in Rif klappt hervorragend und ist einer der Gründe, warum die nordischen Schisportler so erfolgreich sind", so Becker.

"Wir versuchen, den Sportlern ein möglichst professionelles Umfeld zu bieten und sie danken es uns immer wieder", freute sich Rabenberger. Oberst Franz Pritz, der stellvertretende Militärkommandant Salzburgs, schloss sich den Gratulanten an und verwies auf die Wichtigkeit des Bundesheeres im Spitzensport.

Die Medaillengewinner

Der erfolgreichste Sportler dieser Weltmeisterschaft aus österreichischer Sicht war Korporal Stefan Kraft: Doppelweltmeister, Vizeweltmeister und Bronzemedaillengewinner. Kraft ist der fünfte Sportler weltweit, der Weltmeister auf der Normalschanze und auf der Großschanze bei einer Weltmeisterschaft wurde.
Vizeweltmeister im Mixed-Teambewerb wurden Korporal Michael Hayböck und Jacqueline Seifriedsberger.
Bronzemedaille in Teambewerb erreichte ebenfalls Korporal Michael Hayböck.
Bronzemedaille im Teambewerb der nordischen Kombination gab es für Korporal Paul Garstgraser und Mario Seidl.

Das Heeressportzentrum

Das Heeressportzentrum ist neben der Athletenbetreuung im Zuge der Spitzensportförderung auch für die Ausbildung von Sportfachpersonal sowie für die Unterstützung der heeresinternen Akademien und Schulen bei der Durchführung der Körperausbildung in Kooperation mit den Bundes-Sportakademien verantwortlich.
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