30.12.2017, 04:00 Uhr

Firmeninsolvenzen im Sinkflug, Rückstau bei Privatkonkursen löst sich auf

Die Zahl der Firmeninsolvenzen ist rückläufig. (Foto: Gina Sanders/Fotolia)
SALZBURG (aho). Laut Hochrechnung des Kreditschutzverbands ist die Zahl der Firmeninsolvenzen in Salzburg 2017 um mehr als zehn Prozent gesunken. Die Fälle waren heuer auch deutlich kleiner als im Vorjahr, sodass die wirtschaftlichen Schäden um 40 Prozent abgenommen haben und 25 Prozent weniger Arbeitsplätze betroffen waren.
Heuer mussten in Salzburg 350 Firmen Insolvenz anmelden – das sind um 42 Fälle weniger als im Vorjahr. Während im ersten Halbjahr noch 196 heimische Betriebe in die Pleite geschlittert sind, waren es im zweiten Halbjahr nur noch 154, was den Sinkflug der Fälle bestätigt. Am häufigsten von Insolvenzen betroffen waren heuer das Gastgewerbe (72 Fälle), unternehmensbezogene Dienstleistungsbetriebe (54), das Transportgewerbe (42) und die Bauwirtschaft (41 Insolvenzen). Zu den zehn größten Insolvenzen in Salzburg zählt auch ein Fall aus dem Pongau: Die RTA Hirscher GmbH (St. Martin/Tgb.) wies Schulden in Höhe von 3,7 Mio. Euro auf.

Privatkonkurse sinken

Auch die Zahl der Privatkonkurse ist heuer um fast zehn Prozent zurückgegangen. Viele haben auf die angekündigte Novelle des Schuldenregulierungsverfahrens gewartet, mit deren Eintritt sich der Rückstau jetzt aufzulösen beginnt. 338 Privatkonkurse wurden bei den Salzburger Bezirksgerichten eröffnet. Das sind um 34 Fälle weniger als im Vorjahr.

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