05.04.2017, 15:24 Uhr

"Tour it up!" ermöglichte 700 Schülern Einblicke in Tourismusberufe

Die Schüler konnten an den Ständen der Ausbildungsbetriebe aktiv in Tourismusberufe hineinschnuppern.
ST. JOHANN (aho). Rund 700 Schüler durften die Verantwortlichen der dritten "Tour it up!" – der Messe für Tourismusberufe – im Kongresshaus St. Johann begrüßen. Eingeladen waren Schüler der Neuen Mittelschulen und der polytechnischen Schulen aus dem Pongau und dem benachbarten Pinzgau.

"Duales System ist perfekt"

Zum Auftakt begrüßte Showbarkeeper Stefan Haneder die Besucher mit einer Bartending-Show, ehe der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Salzburg, LAbg. Hans Scharfetter, die "Tour it up!" eröffnete. "Der Tourismus ist verbunden mit tollen Berufschancen und bietet unzählige Möglichkeiten. Unser duales System mit den Ausbildungsbetrieben funktioniert perfekt und der Tourismus sucht auch ständig Arbeitskräfte. Man braucht sich also keine Jobsorgen machen", bekräftigt Scharfetter.

Breite an Möglichkeiten

In mehreren Talkrunden stellten Lehrlinge ihre Berufsfelder vor und schilderten den Schülern ihre spanndensten Aufgabenbereiche. Beeindruckend für die Jugendlichen war die Breite des Ausbildungsangebots – von Sparten wie Küche, Service und Rezeption über Kosmetik und Massage bis zur Seilbahntechnik. "Vorraussetzung für eine Lehre im Tourismus ist, dass man gut mit Menschen kommunizieren kann. Den freundlichen Umgang schätzen Urlaubsgäste im Pongau sehr", weiß Hans Hettegger, Vorreiter der Lehrlingsakademie Großarl. Auch Thomas Burgstaller vom AMS hebt die unheimliche Menge an Möglichkeiten hervor: "Die Nachfrage nach Fachkräften ist im Tourismus sehr hoch. Die Ausbildung im Pongau verspricht zudem ein Lernen auf höchstem Niveau."

Berufsfelder aktiv erleben

Nach den Talkrunden konnten die Schüler an den "Aktiv-Ständen" der Betriebe touristische Berufe praktisch erleben. Vom Kochen über Kosmetik-Styling bis zum Cocktailmixen war alles dabei. Dass auch das Interesse an der "Tour it up!" seitens der Ausbildungsbetriebe groß ist, bestätigt Initiatorin Regina Nußbaumer: "Die Messe ist auch ein Beitrag für die Betriebe, die sich selbst präsentieren können. Etwa 80 offene Stellen unserer Ausbildungsbetriebe allein in Küche und Service sprechen für die hohe Nachfrage. Der Bedarf steigt, weil der Tourismus boomt und auch das Image wieder besser wird."

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