06.11.2016, 21:24 Uhr

Wasserversorgung in Eben am neuesten Stand.

Markus Gsenger, LR Josef Schwaiger, Bgm. Herbert Farmer

Eben gehört zum Wasserverband Obere Enns, zu der auch Flachau, St. Johann, sowie die Asvinag gehören. Der Wasserverband Obere Enns bezieht für die Wasserversorgung das benötigte Trinkwasserwasser aus der Marbachquelle am Talausgang des gleichnamigen Tales in Flachauwinkl.
Der Tag der offenen Tür, letzte Freitag, wurde auch gleich zur Einweihung des neuen Hochbehälter Höllberg feierlich durch Pfarrer Ambros Ganitzer, Landesrat DI. Dr. Schwaiger, Bgm. Herbert Farmer, die gesamte Gemeindevertretung und Mitarbeiter, Ing. Markus Weinberger und Team, die betroffenen Grundeigner und interessierte EbnerInnen eingeweiht.

Eben/Höllberg (ga). Das alte Trinkwassernetz in Eben hat eine dringende Erneuerung bedurft. Neben dem zu geringen Speichervolumen der beiden Hochbehälter Höllberg und Edt, zusammen nur 400 m² Speichervolumen, und der Trinkwasserbedarf im stetig wachsenden Ortsteil Gasthof, war dringender Handlungsbedarf gegeben. Um die Versorgungssicherheit auch in Zukunft zu sichern, war die Generalsanierung des Hochbehälters Edt, Fassungsvermögen heute 300m², der Neubau des Hochbehälters Höllberg, mit einem Fassungsvermögen von 1000m², die Erneuerung der Leitungen, sowie die zum Gasthofberg erforderlich. Mit der Planung und Durchführung wurde das Büro Ing. Weinberger beauftragt. Die Gemeinde Eben hat sich der Herausforderung gestellt und seit 2012 rund 4,5 Millionen Euro, davon wurden 690.000,-- € durch öffentliche Mittel, in die Trinkwasserversorgung investiert. Auch die Löschwasserversorgung wurde durch größere Rohrdurchmesse erheblich verbessert. „Die Trinkwasserversorgung ist für die Salzburger Gemeinden eine große Herausforderung und fordert in der Erhaltung, Sanierung und Ausbau laufende Investitionen um den Trinkwasserbedarf für die Zukunft ab zu sichern. Die Gemeinde Eben hat sich dieser Aufgabe gestellt und diese hervorragend gelöst“, sagte Landesrat Josef Schwaiger. „Der Dank gehört den Grundeignern die es erst möglich gemacht haben die Trinkwasserversorgung für unseren stets wachsenden Ort für die Zukunft zu sichern. Das gute Miteinander in der Gemeinde, mit den Grundeignern und dem Büro Ing. Weinberger hat dieses Gesamtprojekt erst möglich gemacht“, erklärte mit Freude Bgm. Herbert Farmer von Eben.
Pfarrer Ambrosius Ganitzer hat im Anschluss den neuen Hochbehälter Hilberg feierlich eingeweiht, musikalisch wurde die Einweihung von einer Bläsergruppe der Trachtenmusikkapelle Eben begleitet.
Reger Besuch herrschte nach der Einweihung beim Tag der offenen Tür bei beiden Hochbehältern.
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