David Schrottenbaum und Herbie Michelitsch sorgten im Gasthaus Johannesbär für gute Laune
Schrotti und der Austropop

Austropopper David Schrottenbaum.
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PURKERSDORF. Dort, wo sich während der Corona-Lockdowns nur der seltene Weißrückenspecht und der Johannesbär gute Nacht sagten, machte am Freitag der Purkersdorfer Kultursommer Station: Im "schönsten Gastgarten von Purkersdorf" in Deutschwald, wo stämmige deutsche Eichen und österreichische Buchen auch bei der größten Hitze für kühlenden Schatten sorgen, begrüßte Vizebürgermeister Viktor Weinzinger sowohl kultur- als auch schnitzelhungrige Gäste.

Sein Bruder Manfred Weinzinger hatte schon vor zehn Jahren den Garten des ehemaligen Gasthauses Klugmayer als Bühne für den Austropop entdeckt: "Als Kulturgemeinderat habe ich David Schrottenbaum 2011 erstmals engagiert." Seither ist der singende Baunzen-Popper schon öfters hier aufgetreten, zuletzt gemeinsam mit Ulli Bäer.

Schrottis neue Gäste

Neben Herbie "Speedfinger" Michelitsch, der mit seiner High-Purple-Band zu einem Youtube-Hit avancierte, stand ihm heuer erstmals Peter Beinhofer mit seiner Quetschn musikalisch zur Seite. Der Akkordeonist lebt seit vier Jahren in Purkersdorf und hat mit seiner Fantasy-Folk-Band Ballycotton schon die halbe Welt bereist.

Als zweiter Special Guest stellte sich Stiefsohn Jakub Hrebenar beim Kultursommer vor. Der Nachwuchsfußballer des FC Purkersdorf bewies, dass er nicht nur mit dem Ball, sondern auch mit der Gitarre gut umgehen kann. Bei einem so großen Auftritt war natürlich die ganze Familie mit dabei, neben Mama Lenka auch Oma Renata und sogar Urgroßmutter Božena, die extra aus der Slowakei angereist kam.

Gastwirt Bernhard Aschauer war froh, dass der Garten wieder einmal voll war: "Wir haben seit Mai geöffnet und bieten unseren Gästen eine typisch österreichische Küche mit modernem Touch, bis hin zu gegrilltem Oktopus."

Jungpensionistin Gaby Lang aus Gablitz, die vor vielen Jahren in der Purkersdorfer Bachgasse das Lokal "Hunger & Durst" führte, überzeugte sich vom Gastro-Angebot ebenso wie Stadträtin Susanne und Alfred Bollauf. Stadtschauspieler Helmut Tschellnig und Blues-Sänger Egon Gröger fehlen sowieso nie. Auch Otto Mocek, Keyboarder der Purkersdorfer Rockband "Ask John Doe" und Bühnen-Chef Karl Takats ließen es sich zu austriakischen Evergreens von Georg Danzer, Wolfgang Ambros oder Helmut Qualtinger gut schmecken.

Lokale Talente vor den Vorhang

Große Open-Air-Konzerte mit Originalkünstlern gibt es auch heuer nicht beim Purkersdorfer Kultursommer, stattdessen viele Cover-Künstler mit Neuinterpretationen von Liedern großer Stars. David Schrottenbaum hat für sein Konzert Welthits von Bruce Springsteen oder Guns&Roses kreativ nachgedichtet und ins Wienerische übersetzt. Immer wieder gern gehörte Klassiker von Pirron und Knapp oder Qualtinger gab es als Zugabe.

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