Waldbrand in Rekawinkel
- - UPDATE - -Drohne unterstützte bei schwierigen Löscharbeiten

Waldbrand in Rekawinkel: schwierige Löscharbeiten.
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UPDATE 7.April

Gerade erreichte die Bezirksblätter die Nachricht, dass soeben wieder fünf Glutnester vom Brand am Sonntag neuerlich entfacht sind. "Die Zufahrt auch mit Unimog ist derzeit sehr abenteuerlich", so Christian Rothbauer, Kommandant Stellvertreter von der Feuerwehr Wolfsgraben.

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REKAWINKEL. (pa) Am Sonntag den 05. April wurden die Freiwilligen Feuerwehren Rekawinkel, Pressbaum und Tullnerbach in den Mittagsstunden zu einem Waldbrand im Gemeindegebiet von Rekawinkel alarmiert.

Schwierige Bedingungen

Aufgrund der Steilheit des Geländes - keine direkte Zufahrt war möglich - mussten Einsatzgerätschaften von den Kameraden mühsam zur Brandstelle gebracht werden. Die Wasserversorgung wurde durch mehrere Tankwägen sichergestellt, in Summe waren rund 50.000 Liter Löschwasser benötigt worden. Aufgrund der Länge der Schlauchleitung wurde eine Tragkraftspritze aus dem Kleinlöschfahrzeug der FF-Tullnerbach zur Wasserbeförderung in die Löschleitung eingesetzt.

"Das Löschen der Glutnester gestaltete sich äußerst schwierig, da die dicke Laubschicht erst mühsam aufgearbeitet werden musste. Eine bei der Freiwilligen Feuerwehr Laab im Walde stationierte Drohne mit Wärmebildkamera unterstützte die Suche nach weiteren Glutnestern",

so Christian Rothbauer, Kommandant Stellvertreter von der Feuerwehr Wolfsgraben.

Eine Drohne mit Wärmebildkamera unterstützte die Suche nach weiteren Glutnestern.
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Brandaus

Nach mehreren Stunden konnte in den Abendstunden dann schließlich "Brandaus" gegeben werden. Alle eingesetzten Mannschaften rückten ein, die Reinigungsarbeiten der verwendeten Gerätschaften und das Aufrüsten Fahrzeuge beschäftigte alle Kameraden noch weitere Stunden.

Im Einsatz

Insgesamt standen vier Feuerwehren mit 35 Mitgliedern in neun Fahrzeugen und einer Drohne im Einsatz, mehrere Einsatzkräfte der Polizei waren vor Ort.

"Aufgrund der derzeitigen Covid-19-Dienstanweisung wird darauf geachtet, so wenig Mannschaft wie möglich von jeweils einer Feuerwehr einzusetzen. Am Einsatzort wird durch entsprechende Einteilung vermieden, Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren zu vermischen", so Rothbauer weiters.
Aufgrund der starken Trockenheit bittet die Feuerwehr besondere Achtsamkeit bei Spaziergängen walten zu lassen.

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