Ausbau der Gablitzer Kinderbetreuung

Ziehen an einem Strang bei den Projekten für Kinderbetreuung in Gablitz: Manuela Dundler-Strasser (Schule und Kindergärten), Franz Gruber (Infrastruktur) und Michael Cech
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Familienparadies Gablitz: Kinderbetreuung für die kommenden Jahre durch professionelle Planung sichern

GABLITZ (pa). Die Zahl der Kinder in Ganlitz steigt stark und stetig an. Die Betreuung der Gablizer Kinder in Zukunft sicherzustellen ist ein komplexes und wichtiges Projekt für Manuela-Dundler-Strasser (verantwortlich für Schule und Kindergärten), Bürgermeister Cech und Vizebürgermeister Franz Gruber (verantwortliche für Infrastruktur).  

Schwankungen auspegeln

Komplex wird die Planung vor allem dadurch, dass die Zahlen zwar steigen, aber von Jahr zu Jahr auch stark schwanken. Haben im letzten Jahr gleich drei erste Klassen mit der Gablitzer Volksschule begonnen, werden im September 2019 wieder weniger Kinder mit der ersten Schulstufe beginnen und damit bequem nur zwei erste Klassen füllen. Bürgermeister Michael Cech: „Deshalb haben wir mit den Experten des Landes und der zuständigen Mitarbeiterin am Gemeindeamt Regina Stroissmüller sein Monaten an diesem Konzept gearbeitet. Und wir werden auch in den kommenden Monaten und Jahren laufend damit beschäftigt sein sicherzustellen, dass alle Kinder in Gablitz optimal betreut werden."

Vorausplanung: Vom "Zwergerl" zum Schüler

Und auch die Anforderungen durch das Alter der Kinder schwankt und beeinflusst dadurch die Planung. So reduziert sich die maximale Gruppengröße in den Kindergärten, wenn Kinder unter 3 Jahren in der Gruppe sind. So werden in Jahren mit vielen Kleinkindern mehr Gruppen erforderlich, was kurzfristig schwer umsetzbar ist. Cech: „Mein Anspruch und Versprechen ist, die Gablitzer Familien bestmöglich zu unterstützen und für die Kinder die bestmögliche Betreuung zu gewährleisten. So ist nun einmal klar, dass in vielen Familien beide Partner so rasch als möglich nach der Geburt des Kindes arbeiten gehen wollen oder müssen. Unsere Aufgabe als Gemeinde ist es, dafür die besten Rahmenbedingungen zu bieten.
Mit der Gemeinde-Kleinkindergruppe „Gablitzer Zwergerl“ haben wir schon vor Jahren auf Initiative von Mnuela Dundler-Strasser und mir die Betreuungs-Lücke für Kinder ab einem Jahr geschlossen. Das kommt so gut an, dass nun der Bedarf nach einer zweiten Gruppe besteht.“

Geplanter Ausbau und Projekte

An der zweiten Kleinkindergruppe der „Gablitzer Zwergerl“ wird schon gebaut. Manuela Dundler-Strasser: „Diese wird mit September fertig sein und die Betreuung der kleinsten Gablitzerinnen und Gablitzer sicherstellen. Wir sind auch auf der Suche nach Pädagoginnen und Betreuerinnen und haben dafür tolle Bewerbungen erhalten. Auch das zeigt, dass die Gablitzer Kinderbetreuung landesweit einen hervorragenden Ruf hat und die Marktgemeinde Gablitz als sehr guter Arbeitgeber bekannt ist.“
Die zweite Kleinkindergruppe entsteht direkt neben der bestehenden Gruppe, was durch die Übersiedlung einer Firma in einen anderen Gebäudeteil möglich wurde.

Neue Kindergartengruppen in Abstimmung mit Land NÖ

Noch in diesem Jahr wird eine Kindergartengruppe im Gebäude der Volksschule eröffnet, da die bestehenden acht Gruppen den Bedarf nicht mehr erfüllen. Diese Gruppe war bereits einmal in Betrieb und kann daher kurzfristig zum Einsatz kommen, wenn die Zahl der Kindergartenkinder sprunghaft ansteigt.
Noch im Mai hat Bürgermeister Cech alle Architekten der Gemeinde zu einem Wettbewerb für die Erweiterung des Landeskindergartens in der Lefnärgasse eingeladen. „Auch das haben wir bereits mit dem Land NÖ abgestimmt. Der Zeitplan ist auch hier eng aber gut geplant, bis zum Herbst diesen Jahres soll i Planung erfolgen, bis zum Ende des Jahres die Ausschreibungen. Der Bau der neuen Gruppe wird im Sommer 2020 erfolgen um den Betrieb des bestehenden Kindergartens so wenig als möglich zu beeinflussen.“
Und auch den danach folgenden Schritt haben die drei Gemeindevertreter schon in die Wege geleitet, die Erweiterung des Kindergartens in der Kirchengasse um zwei Gruppen. Diese Erweiterung soll in enger Abstimmung und in Verbindung mit dem Neubau des Marienheims erfolgen und ein „Mehrgenerationenzentrum“ modernsten Zuschnittes entstehen.
Dundler-Strasser, Cech und Gruber sind sich einig: „Die weitere Planung und Umsetzung dieses Konzeptes ist noch mit viel Arbeit verbunden, aber jede Energie für die Gablitzer Kinder ist es wert sie zu investieren. Gablitz ist und bleibt Familienparadies mit optimalen Rahmenbedingungen.“

Autor:

Cornelia Baumann aus Tulln

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