Bienenparadies: Purkersdorf ist "Bienen-City"

Imker Benno Karner und Stadtrat Harald Wolkerstorfer setzen sich dafür ein, Purkersdorf zur "Bienenstadt" zu machen.
6Bilder
  • Imker Benno Karner und Stadtrat Harald Wolkerstorfer setzen sich dafür ein, Purkersdorf zur "Bienenstadt" zu machen.
  • hochgeladen von Tanja Waculik

PURKERSDORF. Bienen haben heutzutage wahrlich kein leichtes Leben: Varoamilbe, Wetterkapriolen und Co. setzen ihnen teils schwer zu. "Heuer war's ganz extrem. Im Imkerverein gab's einige mit vielen Verlusten", weiß auch Imker Benno Karner, der selbst Bienenstöcke auf der Purkersdorfer Feihlerhöhe und im Naturpark betreut. Vom medial zuletzt stark thematisierten Bienensterben beobachtet der Imker in Purkersdorf jedoch nichts, im Gegenteil: "Wenn die Gegend und die Umstände nicht passen, würden keine Wildbienen kommen – aber in Purkersdorf werden's immer mehr statt weniger."

"Bienenleben" statt Bienensterben

In Kooperation mit der Stadtgemeinde und dem Naturpark Purkersdorf betreut der Imker derzeit vier Bienenstöcke auf der Feihlerhöhe, die vor allem als Schau-Bienenstöcke für Vorträge vor Schulklassen und Gruppen genutzt werden, und weitere sieben im Naturpark, wo der Standort eher zur Meditation genutzt werden soll. Von Bienensterben ist in Purkersdorf aber keine Rede, im Gegenteil, wie Benno Karner schildert: "Nächstes Jahr wird weiter aufgestockt auf zehn Bienenstöcke im Naturpark und mindestens sechs auf der Feihlerhöhe."

Angewandte Renaturierung

Vollste Unterstützung erhält er dabei von Stadtrat Harald Wolkerstorfer, Bienen-Förderer der ersten Stunde. Auch ihn freut der Erfolg, denn die Stadt bemüht sich schon seit längerem darum ein angenehmer Lebensraum für Bienen zu sein, wie er schildert: "In der Wiener Straße wurden die Verkehrsinseln zum Beispiel mit heimischen Blühpflanzen bepflanzt um den Bienen mehr Futterstellen zu bieten." Zudem werden nun auch beim Grünschnitt auf der Feihlerhöhe einzelne Streifen bewusst nicht gemäht um den Bienen weiterhin Futterstellen zu bieten. "Die Natur soll wieder in den Vordergrund rücken. Das ist im Endeffekt auch eine Erleichterung für die, die's bearbeiten müssen. Wir sprechen nicht nur von Renaturierung, wir machen's auch", betont Wolkerstorfer.

Gemeinsam helfen

Dies bestätigen auch die Bienen, wie Benno Karner berichtet: "Mein Plan am Naturpark-Standort war's, dass die Bienen in den Wald Richtung Süden rein fliegen, aber sie fliegen Richtung Purkersdorf weil sie da mehr Futter finden." Auch viele andere Gemeinden könnten sich davon eine Scheibe abschneiden, meint der Imker: "Jede Gemeinde hat zwar so seine Vereine wo ein bisschen was gemacht wird, aber nirgendswo so konstant wie in Purkersdorf. Und wenn wir alle gemeinsam etwas tun können wir helfen."

Autor:

Tanja Waculik aus Purkersdorf

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



1 Kommentar

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Unsere Kampagnen => | Wir helfen | Mein Hund

Lokales
Aktion  2 Bilder

Gewinnspiel: Mein Hund und ich
Gewinne mit deinem besten Hundefoto jede Menge Leckerlis

Dein Hund ist der Süßeste, Beste, Liebste, Coolste? Dann zeig es uns! Lade ein Foto deines Vierbeiners hoch und gewinne jede Menge Hunde-Leckerlis. Parallel zu unserer großen Hunde-Serie "Mein Hund und ich" verlosen wir jede Menge Gourmet-Leckerlis, die deinem Hund das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen werden. Mach einfach ein Foto deines Lieblings und lade es hier auch. So landet dein Foto vielleicht nicht nur als "Bild der Woche" in deiner Bezirksblätter-Ausgabe, du – und dein bester...

Lokales
Stefan Pannagl kämpft, damit sein Leben so normal wie möglich verlaufen kann. Seine Familie gibt ihm dabei Kraft.

Wir helfen im Jänner 2020
Küchenumbau nach Querschnittslähmung: Stefan war ein Helfer, jetzt braucht er Hilfe!

Wir helfen im Jänner: Küchenumbau nach plötzlicher Querschnittslähmung eines Rot Kreuz-Sanis. TULLN. Stellen Sie sich vor, Sie sind glücklich, Ihr Leben verläuft "normal". Sie haben eine Familie mit zwei Kindern, ein Haus, haben einen guten Job, engagieren sich aktiv in der Kirche und beim Roten Kreuz. Dann bekommen Sie Rückenschmerzen. So starke, dass Sie ins Krankenhaus gebracht werden. Und als Sie am nächsten Tag aufwachen, sind Sie querschnittsgelähmt. Betroffener "zweiter...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.