Das wünscht sich Purkersdorfs Jugend

Setzen sich für bessere öffentliche Verbindungen ein: Thomas Tweraser, Johannes Wotawa, Alexandra Trnka und Nikolaus Bruckbauer
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BEZIRK (tp). Bessere öffentliche Verbindungen – dieses Schlagwort fällt meistens, wenn man sich mit Jugendlichen über ihre Verbesserungswünsche für den Teilbezirk Purkersdorf unterhält.
"Nach der Umstellung des Zugplanes kommen viele Schüler täglich zu spät in die Schule", beklagt etwa der Schulsprecher der HLW Pressbaum, Johannes Wotawa.
Auch in der Nacht fehlen die passenden Verbindungen, wie Miriam Üblacker, Bezirkssprecherin der Jungen Grünen Purkersdorf-Gablitz, ergänzt: "Die Ausgehmöglichkeiten sind vor allem in Wien. Daher wäre es irrsinnig gut, wenn man den öffentlichen Verkehr einmal aufbauen würde, damit Jugendliche auch unter der Woche wieder nach Hause kommen können. In Gablitz ist es besonders schwierig, in Purkersdof dank dem Zug besser, aber auch der fährt nicht die ganze Nacht."
"Da der letzte Zug um 24 Uhr und der erste erst um 4 oder 5 Uhr fährt, kommen viele nicht gescheit nach Hause", gibt ihr Wottawa Recht.

Lösungsvorschlag: Nachttaxi

Auch Pressbaums Jugendgemeinderat Thomas Tweraser (ÖVP) will Verbesserungen: "Ich merke oft am eigenen Leib, wie schlecht zum Beispiel die Verbindungen am Wochenende aus Wien Richtung Pressbaum, Tullnerbach und Wolfsgraben sind. Deshalb wünsche ich mir, den derzeit existierenden Nachtbus von Hütteldorf in ein Nachttaxi umzugestalten. Junge Leute würden mit mehr Flexibilität der Öffis viel anfangen können. Grad hier wäre es enorm wichtig, dass möglichst viele Gemeinden mitziehen." Das von ihm geforderte Nachttaxi könnte Jugendliche nach deren Anruf sicher und vergünstigt nach Hause bringen.
Üblacker würde dasselbe Ziel gerne anders realisieren. "Mir wäre es lieber, wenn man mehr in öffentliche Verkehrsmittel investiert. Ich nutze oft den Nachtbus, da sind dann aber meistens nur drei Leute. Je weniger Angebote es gibt, desto weniger nutzen sie die Leute. Das ist ein Teufelskreis. Wenn in Wien die Straßenbahn nur einmal am Tag fährt, würde sie auch keiner nehmen."

Mehr konsumfreier Raum

Für mehr Mobilität wünscht sie sich zudem sichere Radwege. Große Möglichkeiten sieht sie bei der Umgestaltung des Purkersdorfer Hauptplatzes. "Er sollte wirklich autofrei werden. Außerdem könnte man ihn begrünen, mit Straßenmöbeln gestalten und so einen konsumfreien Raum schaffen. Es muss Orte geben, wo wir uns einfach so treffen können."
Gablitz plant dafür einen Jugendraum. In Pressbaum soll dieser bald eröffnet werden. "Wir haben die Holzhütte am Bahnhof Pressbaum bereits intern eingeweiht und freuen uns schon sehr auf größere und öffentliche Feiern in der wärmeren Jahreszeit. Für solche Projekte ist es wichtig, dass junge Menschen bestmöglich unterstützt werden, mit Know-how aber natürlich auch finanziell", sagt Tweraser.

Autor:

Thomas Prager aus Purkersdorf

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