Erstes Arbeitstreffen für Mountainbike-Streckennetz im Wienerwald

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PRESSBAUM (red). Auf Einladung der Stadtgemeinde Pressbaum fand am Donnerstag, 1. Juni das erste Arbeitstreffen zur Grundlagenerkundung für das künftige Mountainbike-Streckennetz statt.
Maßgebend dafür war die Novellierung der bestehenden Nutzungsverträge, welche Ende 2017 auslaufen und zu einer besseren Koexistenz zwischen Gemeinden, Grundeigentümer und Freizeitsportler führen soll.

Chance für Tourismus-Region

Stadtrat Wolfgang Kalchhauser, als zuständiger Ausschussleiter für Biosphärenpark- und Tourismusverbände begrüßte die Teilnehmer aus 38 Wienerwald-Destinationen im Namen der Stadtgemeinde. Auftragsziel der Wienerwald-Arbeitsgruppen war das „Miteinander“ zu forcieren, um die derzeit herrschende Unzufriedenheit unter den Freizeit-Beteiligten auf ein Minimum zu reduzieren. Weitere Schwerpunkte für die Mountainbike-Strecken-Eruierung war die Abwägung von Risken, Finanzierung, Stärken und Chancen für die Tourismus-Region und der Wirtschaft im Allgemeinen.

„Single-Trails“ ohne Konflikte

Laut Alexander Arpaci, Leiter der Agentur für innovative Natur- und Freizeitkonzepte (INUF), sollten eigene „Single-Trails“ (vorzugsweise für „Bergfahrradler“) in Planung genommen werden, um allfällige Konflikte mit Wanderern ausweichen zu können. Unter Mitwirkung des RC Wienerwaldsee, ein Pressbaumer Radverein, wurden dabei drei Rundstrecken zur Diskussion vorbereitet, alle unter Berücksichtigung gegenseitiger Rücksichtnahme. Wie weit sich so etwas realisieren lässt, wird die Zukunft weisen.

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