Fünf Tipps rund um Wassernutzung im Garten

Ein Teich im Garten ist nicht nur optisch schön, sondern bietet auch Lebensraum, erklärt Paula Polak.
  • Ein Teich im Garten ist nicht nur optisch schön, sondern bietet auch Lebensraum, erklärt Paula Polak.
  • hochgeladen von Tanja Waculik

MAUERBACH. Das Klima verändert sich laufend. Dies hat weitreichende Auswirkungen – sogar bis in den eigenen Garten, wie Landschaftsplanerin Paula Polak aus Mauerbach weiß. Denn über's Jahr gesehen regne es anscheinend nicht mehr, aber es käme vermehrt zu längeren Trockenphasen und Starkregen.

Regenwasser sammeln

"Für den Gartenbesitzer ist es praktisch, wenn man den Starkregen sammeln und später zum Gießen verwenden kann", meint Polak.

Sie rät nach Möglichkeit zum Teich im Garten: "Aus dem kann man auch gießen, wenn ich den Wasserspiegel von vornherein 20 bis 30 cm tiefer anlege und das Regenwasser einleite – kombiniert mit einem Überlauf, in dem das Wasser, das zu viel ist, versickern kann."

Gute Planung erspart Aufwand

Im Idealfall sollte die ungefähre Niederschlagsmenge schon in der Planung berücksichtigt werden: "Wenn ich weiß, wie viel Niederschlag es in meiner Gegend überhaupt gibt, kann ich den Garten so planen, dass es dazu passt. Wenn ich Pflanzen plane, die die Gegebenheiten besser aushalten, brauche ich mich später weniger darum kümmern", meint Paula Polak.

Viele weitere Tipps rund ums Wasser im Garten sind in ihrem Buch "Regenwasser im Garten nachhaltig nutzen" und "Handbuch Wasser im Garten" (erscheint im Oktober 2017) zu finden.

5 Tipps für den eigenen Garten:

Regenwasser sammeln und damit Gießen: spart Geld, ist umweltschonender; je nach Möglichkeit z.B. mithilfe von Zisterne oder Teich

Regionale, heimische Pflanzen nutzen:(halten die lokalen Gegebenheiten besser aus und machen dadurch weniger Aufwand

Zeitig in der Früh gießen: Wasser versickert besser, so auch weniger Schnecken als beim Gießen am Abend

Rasen eher seltener, aber mit größerer Wassermenge gießen: dadurch wurzelt der Rasen tiefer

Kräuter- oder Blumenrasen ist insgesamt stabiler: bleibt besser grün, man muss nicht ständig „unerwünschten Pflanzen“ hinterher sein

– bei Staudenbeet oder Gemüsepflanzen zwischen den Pflanzen mit Rasenschnitt mulchen: hält den Boden länger feucht

Link:
paulapolak.com

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