Glyphosatfreie Gemeinden

REGION (bri). Die EU-weite Zulassung für das Herbizid "Glyphosat" auch bekannt als "Roundup" wurde im November 2017 trotz des breiten Widerstandes in der europäischen Bevölkerung um fünf weitere Jahre verlängert. Dabei wird das Unkrautvernichtungsmittel immer wieder mit einer Reihe gesundheitlicher Schäden in Verbindung gebracht: Möglichen Effekte beginnen bei Augen- und Hautreizungen und reichen bis hin zu Erbgutschäden und Krebserkrankungen.

Umweltfreundlich

Glyphosat, das umstrittene Pflanzengift, wird leider noch oft in Parks, Spielplätzen und auf Friedhöfen zur Unkrautbekämpfung eingesetzt. Doch 539 der 2100 österreichischen Gemeinden setzen laut einer Studie von Greenpeace schon jetzt kein Glyphosat mehr für Gemeindearbeiten ein. Wenn alle Gemeinden, den ersten Schritt tun und das Herbizid aus den Freiräumen der Stadt und Gemeinde verbannen, folgen sicher bald auch private Nutzer und Landwirte.

Round-up-freie Region

Die Gemeinde Galbitz verzichtet bereits seit einigen Jahren auf das Unkrautvernichtungsmittel. Bürgermeister Michael Cech: Wir haben schon vor vier Jahren beschlossen uns nach Alternativen umzusehen, da wir dieses höchst umstrittene Gift nicht mehr verwenden wollten. Bei uns in Gablitz geht das ausschließlich auf eine Initiative von Vbgm. Franz Gruber, Bauhofleiter Harald Freistetter und mich selbst zurück.
Unsere GRÜNEN in Gablitz haben sich wie immer auch nicht einen Deut darum gekümmert, wie wir das Unkraut nach unserer richtigen Entscheidung in den Griff bekommen." Wir verwenden schon lange diese Heißdampfgeräte, sie alleine brachten aber nicht den gewünschten Erfolg. Darum haben wir seit letzten Sommer noch eine Strahldrehbürste gekauft, die auf den Kehrgeräten angebracht werden kann und die nach dem Verdampfen des Unkrautes, diese mitsamt den Wurzeln ausreißt. Bisher sind wir mit dem Erfolg zufrieden. Auch diese Lösungen von Heißdampf verbunden mit Stahl-Drehbürsten haben wir mit dem Gablitzer Bauhof gemeinsam entwickelt.

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