Schwerer Verkehrsunfall – Einsatzübung in Wolfsgraben

Foto: Rotes Kreuz Purkersdorf-Gablitz
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Am Mittwoch, den 7. Juni, wurden die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes Purkersdorf-Gablitz und der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsgraben gegen 19:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit zwei Pkw und knapp 10 Verletzten alarmiert. Eine umfangreiche Einsatzübung.

Um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein, organisierte die Freiwillige Feuerwehr Wolfsgraben gemeinsam mit dem Roten Kreuz Purkersdorf-Gablitz eine Übungssituation, welche alle TeilnehmerInnen auf die Probe stellte. Bei dem umfangreichen Einsatzszenario handelte es sich um einen Verkehrsunfall mit zwei Pkw mit jeweils zwei PatientInnen. Im definierten Unfallbereich befanden sich fünf weitere PatientInnen.

Nachdem alle PatientInnen, realitätsnah geschminkt, die ihnen zugeordneten Plätze eingenommen hatten, wurde die Übung gestartet. Die Feuerwehr Wolfsgraben, welche mit zwei Tanklöschfahrzeugen und einem Rüstfahrzeug zuerst den Einsatzort erreichte, begann mit der Absicherung der verunfallten Fahrzeuge, sowie mit der Ersten Hilfe, währenddessen die Einsatzmannschaften des Roten Kreuzes Purkersdorf-Gablitz nachgefordert wurden. Bereits nach kurzer Zeit traf der erste Rettungswagen ein und begann aus sanitätstechnischer Sicht die Einsatzabwicklung. Hierbei befanden sich der Einsatzleiter der Feuerwehr Wolfsgraben, sowie des Roten Kreuzes in ständiger Kommunikation. „Die Zusammenarbeit mit den Kollegen hat von Anfang an ausgezeichnet funktioniert“ , meinten Clemens Gantar, Einsatzleiter vom Roten Kreuz und Florian Krebs, Einsatzleiter der Feuerwehr.

Innerhalb nur weniger Minuten waren insgesamt drei Rettungsfahrzeuge und das Noteinsatzfahrzeug am Unfallort eingetroffen und hatten die notfallmedizinische Versorgung der PatientInnen übernommen, während die Kollegen der Feuerwehr Wolfsgraben fachmännisch und unter Einsatz von hydraulischen Bergegeräten die eingeklemmten Personen befreiten.

Die Bergung, sowie die notfallmedizinische Versorgung aller PatientInnen wurde innerhalb einer Stunde abgewickelt, wovon auch die offiziellen Beobachter seitens Feuerwehr und Rotes Kreuz beeindruckt waren. „Aus sanitätstechnischer Sicht kann ich sagen, dass alle gesetzten Maßnahmen fachgerecht und innerhalb kürzester Zeit gesetzt worden sind“, meinte Andreas Dammerer, Beobachter des Roten Kreuzes, sowie Instruktor für die Traumaversorgung gemäß internationaler Richtlinien (PHTLS).

Nach Abschluss der Übung ließen alle TeilnehmerInnen bei einem gemütlichen Abendausklang den Einsatz Revue passieren und tauschten noch Erfahrungen aus. „Derartige Übungen sind nicht nur wichtig, um eine professionelle Zusammenarbeit der einzelnen Blaulichtorganisationen zu gewährleisten, sondern auch um das das gegenseitige Kennenlernen zu fördern und Freundschaften zu pflegen. Ich möchte mich an dieser Stelle einerseits bei meinen Kollegen vom Roten Kreuz, als auch bei den Kameraden von der Feuerwehr Wolfsgraben für diese großartige und umfangreiche Übung bedanken“, meinte Benjamin Skopek, Bezirksstellenverantwortlicher des Roten Kreuzes für den Großschadens- und Katastrophenfall. „Ein großes Dankeschön gilt auch dem Grundstückseigentümer, der es uns ermöglichte, ein Großschadensereignis darzustellen und beüben zu können“, bemerkte Christian Rothbauer, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Wolfsgraben abschließend.

Verwandte Links:
Rotes Kreuz Purkersdorf-Gablitz
Freiwillige Feuerwehr Wolfsgraben
Pre Hospital Trauma Life Support (PHTLS)

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