So soll Wolfsgrabens Ortszentrum künftig aussehen

Der Masterplan für Wolfsgraben Ortszentrum: Drei Baukörper sowie ein zentraler Platz in der Mitte.
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  • Der Masterplan für Wolfsgraben Ortszentrum: Drei Baukörper sowie ein zentraler Platz in der Mitte.
  • Foto: formann² puschmann | architekten zt-gmbh
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WOLFSGRABEN. Viel und lange wurde überlegt, diskutiert und abgestimmt, doch nun konnte ein gemeinsamer Nenner gefunden werden: Die Gemeinde Wolfsgraben und der Dorferneuerungsverein luden am Freitag zum Dorfgespräch in den Wirtschaftspark, wo der "Masterplan" bzw. die Bebauungsstudie für das neue Wolfsgrabener Gemeinde- sowie Ortszentrum präsentiert wurde.

Jury wählte eins aus vier

Nachdem ein Ausschreibungstext mit genauer Aufgabenstellung verfasst wurde, wurden vier Architekturbüros mit dem Erstellen einer "Masterplanstudie" betraut. Eine Jury aus Vertretern des Gemeinderates, des Dorferneuerungsvereins und der Landesabteilung "NÖ gestalten" wählten aus den vier Projekten ein Siegerprojekt aus, dass ein Grundkonzept für die künftige Gestaltung des Doppelgrundstücks Hauptstraße 54/56 darstellt.

Große Pläne für's Ortszentrum

Dieses wurde der äußerst zahlreich erschienen Bevölkerung vom Architekten-Duo Stefan Puschmann und Christian Formann präsentiert: Drei einzelne Baukörper am Doppelgrundstück Haupstraße 54/56 sollen künftig einen mittig gelegenen, zentralen Platz schaffen. Ein kleinerer Baukörper im vorderen Bereich des Platzes soll das künftige Gemeindezentrum werden. Ein dreigeschossiger Baukörper soll Platz für Wohnungen schaffen, die, je nach Bedarf, auch für Betreutes Wohnen nutzbar wären. Der größte Baukörper soll Wohnungen für Betreutes Wohnen in den Obergeschossen enthalten. Im Erdgeschoss sollen ein Gemeinschaftsraum, ein Cafe und der dazugehörige Freibereich ein "Treffpunkt für Jung und Alt" sein. Die den Wohnungen zugeordneten Parkplätze sollen in einer Tiefgarage, jene fürs Gemeindezentrum auf Stellflächen im Freien Platz finden. Auch ein kleiner Kinderspielbereich sowie ein Wasserspielplatz am Wolfsgrabenbach, von der Hauptstraße durch dichte Begrünung abgetrennt, sind angedacht.

Wolfsgraben
Dorferneuerungs-Obmann Walter Buchinger, Ausschussvorsitzender Josef Pranke, die Architekten Stefan Puschmann und Christian Formann und Bürgermeisterin Claudia Bock. (Foto: Waculik)

"Zentrum für alle"

Bei alledem habe man stets versucht, die Maßstäblichkeit des Ortes zu berücksichtigen, erklärte Stefan Puschmann und schilderte einen wesentlichen Kerngedanken: „Die Idee ist, dass da ein Zentrum für alle entstehen kann."
Die Vielfältigkeit und Modularität habe das Projekt, das auch von der anwesenden Bevölkerung augenscheinlich durchwegs positiv angenommen wurde, zum Sieger gemacht, schilderte Vizebürgermeister Christian Trojer: "Bei diesem Vorschlag ist alles möglich – es ist alles eine Sache der Nachfrage. Sollte es z.B. niemanden geben, der betreubares Wohnen will, machen wir keines."

Verhandlungen mit Bauträger

"Diese Bebauungsstudie ist für die Gemeinde die Verhandlungsbasis mit einem Wohnbauträger", klärte Bürgermeisterin Claudia Bock auf. Sozial verträglicher, leistbarer Wohnraum sei jedoch ein einheitliches Ziel des Gemeinderats – denn die Nachfrage sei groß, schilderte Bock. Die Detailfragen, wie etwa Kosten, Finanzierung, Anzahl und Vergabe der Wohnungen seien Verhandlungssache mit dem Bauträger. Die Bürgermeisterin hielt fest: "Wir werden uns mit dem, der der Gemeinde die besten Konditionen bietet, zusammen tun."

Autor:

Tanja Waculik aus Purkersdorf

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