Traumberuf Hebamme

Sabine und Robert mit ihrem kleinen Sohnemann Gabriel, der vor sieben Monaten das Licht der Welt erblickte.
  • Sabine und Robert mit ihrem kleinen Sohnemann Gabriel, der vor sieben Monaten das Licht der Welt erblickte.
  • Foto: Huber
  • hochgeladen von Brigitte Huber

PRESSBAUM (bri). Der Beruf der Hebamme umfasst Beratung, Betreuung und Pflege von Schwangeren, Gebärenden und Wöchnerinnen und die Beistandsleistung bei der Geburt sowie die Unterstützung und Mitwirkung bei Mutterschafts- und Säuglingsvorsorge.

Traumberuf ist Berufung

Sabine Payer (31) wusste bereits als kleines Mädchen, dass sie später einmal Hebamme werden möchte. Sabine: "Ich habe bereits im Volksschulalter davon geredet, dass ich, wenn ich groß bin, anderen Frauen beim "Baby kriegen" helfen möchte." Dennoch wurde sie vorerst pädagogische Sonderkindergärtnerin. Die Erfüllung fand sie aber nicht und wählte deshalb den zweiten Berufsweg, meldete sich auf der FH-Linz an und machte dort die dreijährige Hebammen-Ausbildung mit Bachelor-Abschluss.

Gefühl und Verständnis

Als Hebamme muss man Leidenschaft, Gefühl und Verständnis mitbringen, meint Sabine. Schwangere hören oft Horror-Geschichten und auch die Veränderung des Körpers und des Hormonhaushaltes verunsichern zusätzlich. Ein Baby krempelt schließlich auch das bisherige Leben komplett um.

Rund-um-Betreuung

"Ich begleite als selbstständige Hebamme Frauen vom Mutter-Kind-Pass über die Geburt bishin zur Nachsorge und Säuglingspflege. Außerdem helfe ich auch bei Beschwerden und jeglichen Arten von Schmerzen, etwa mit Akupunktur oder Tapen," so die Hebamme.

Neuer Trend

Hausgeburt, Stationär oder Ambulant? Vor diese Fragen werden Schwangere von heute gestellt. "Zur Hausgeburt entscheiden sich seit Jahren nur ein bis zwei Prozent, der Trend geht zur ambulanten Geburt. Die Frau geht etwa am Vormittag zur Geburt ins Krankenhaus und darf es mit Baby am Nachmittag schon wieder verlassen", so Sabine. Bei Hausbesuchen nach der Geburt kontrolliert sie Wundheilung, Rückbildung, Vitalwerte sowie die psychische Verfassung der jungen Mutter und macht auch beim Baby einen Rund-um-Check.

Glückliche, stolze Eltern

Sabine ist selbst erst Mutter geworden. Sie und ihr Partner Robert (32) sind seit sieben Monaten stolze Eltern von Sohn Gabriel. "Wir sind seit 16 Jahren ein Paar, also war es eh schon Zeit, selbst für Nachwuchs zu sorgen. Gabriel war übrigens eine Hausgeburt", erzählt Robert. "Ja, aber das war so nicht geplant. Ich war schon acht Tage über dem Termin und dann ging es so rasch, Gabriel war in nur drei Stunden da," lacht Sabine.

Zur Person

Sabine Payer (31) aus Pressbaum betreut werdende Mütter ab dem Mutter-Kind-Pass aus der Region Purkersdorf, Sieghartskirchen, Eichgraben, Breitenfurt, Klausen-Leopoldsdorf sowie im westlichen Wien. Info: facebook.com/sabine.payer

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