Vorsorge zur Eindämmung der Hochwassergefahr
Wildbachbegehungen in Pressbaum

Auch aus einem kleine Wildbach wird bei Starkregen rasch ein reißender Fluss.
  • Auch aus einem kleine Wildbach wird bei Starkregen rasch ein reißender Fluss.
  • Foto: zVg
  • hochgeladen von Brigitte Huber

PRESSBAUM. "Es war Anfang Mai 2018 schon sehr bedrohlich anzusehen, als das reißende Hochwasser samt Treibgut aus der Pfalzau auf die Hauptstraße schoss. Vor allem wenn man das "kleine Rinnsal" kennt, denkt man niemals daran, dass daraus so rasch ein bedrohlicher, reißender Fluss werden kann", so Bürgermeister Josef Schmidl-Haberleitner. Deshalb möchte man in Pressbaum  alles Menschenmögliche dafür tun, damit sich dieses schaurig-traurige Ereignis bei dem auch zahlreiche Keller und Häuser überflutet worden sind, nicht wiederholen kann. In der Pfalzau selbst kam es zu massiven Verklausungen und Murenabgängen bei dem Jahrhunderthochwasser 2018. Zur Eindämmung der Hochwassergefahr verpflichtet der § 101 des Forstgesetzes bereits seit 1975 die Gemeinden jährliche Wildbachbegehungen durchführen zu lassen.

Wildbachbegehung

Im Auftrag der Stadtgemeinde werden deshalb auch heuer wieder in den Monaten April und Mai die Wildbäche im Stadtgebiet durch Forstfachkräfte der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) begangen. Im Zuge der Begehungen sind die Mitarbeiter der ÖBf auch berechtigt private Grundstücke zu betreten. Betroffene Grundstückseigentümer werden schriftlich aufgefordert, im Sinne der Gefahrenprävention, diese Beeinträchtigungen umgehend zu beseitigen. Wird diesen notwendigen Maßnahmen nicht nachgekommen, muss der Missstand der Forstbehörde gemeldet werden. Lassen Sie sich dennoch den Ausweis bzw. die Berechtigung des ÖBf-Mitarbeiter zeigen!

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