Koalition fix
Schwarz und Grün das ist grad In

Michael Sigmund und Josef Schmidl-Haberlechner und ihre Teams haben sich in konstruktiven Gesprächen rasch auf einen Koalitionsvertrag geeinigt.
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  • hochgeladen von Anita Ericson

Am Freitag, 28. Februar, wird die neue Koalition im Pressbaumer Gemeinderat vorgestellt. Wir haben die Details.

PRESSBAUM (ae). Verkehr, Umwelt, Soziales sowie Zentrumsgestaltung stehen im Mittelpunkt des Koalitionsvertrags, den ÖVP und Grüne für die Legislaturperiode bis 2025 unterzeichnet haben. Des Weiteren widmet man sich den Themen Digitalisierung, Zuzug und Ortsbild. Für alle größeren Projekte wird die Bürgerbeteiligung forciert.

Neuauflage

„Wir hatten von 2010 bis 2015 bereits eine solche Koalition, die ausgesprochen gut funktioniert hat. Ich bin mir sicher, das wird dieses Mal auch der Fall sein. Wir begegnen einander mit Vertrauen“, sagt Josef Schmidl-Haberleitner, der Bürgermeister bleiben wird, auf die Frage, warum gerade mit den Grünen „Wir entsprechen damit dem Wählerwillen, die Grünen sind die zweitstärkste Partei in Pressbaum.“ Vizebürgermeister wird Grünen-Chef Michael Sigmund: „Ich freue mich darüber, spüre natürlich auch die große Verantwortung. Auch ich sehe eine gute Basis der Zusammenarbeit, vor allem, weil es viele inhaltliche Überschneidungen gibt.“

Konkrete Projekte

Einig ist man sich bei der Betreuung für die unter zweieinhalb Jährigen: das Dachgeschoss im Strandbad Pressbaum wird ausgebaut, zwei Gruppen werden hier Platz finden. Ein Teil der Liegewiese wird der Einrichtung zur Verfügung stehen. Man ist bereits in Gesprächen mit möglichen Betreibern, ein Fördermodell für einkommensschwächere Eltern wird ausgearbeitet. Wenn alles nach Plan läuft, wird im September eröffnet.

Klimafreundliche Mobilität

Auch der Radwegeausbau wurde übereinstimmend beschlossen. Der gepflasterte Mehrzweckstreifen entlang der B44 kommt weg, dafür wird ein räumlich von der Fahrbahn getrennter, leicht erhöhter Zwei-Richtungsradweg installiert. Zudem plant man einen Elektrocitybus, Michael Sigmund: „Wir haben schon länger Ideen dazu, diese werden wir nun in die Praxis bringen. Wir hoffen dabei sehr auf Förderungen vom Bund. Konkret soll der E-Bus 12 bis 15 Personen fassen und in einem fixen Takt zwischen 6 und 22 Uhr auf einer fixen Strecke unterwegs sein.“

Wichtiges Vermischtes

Unter dem Punkt Zuzug und Ortsbild findet sich das Bekenntnis, dass großvolumiger Wohnbau reduziert werden soll, um mit der Infrastruktur nachzukommen. Weiters soll, wo möglich, Bau- in Grünland umgewidmet werden – aber keinesfalls umgekehrt. Vorbildhaft ist das große Areal um und hinter der Hansenvilla: die Villa wird saniert und dem Heimatmuseum zur Verfügung gestellt, am Gelände drum herum entsteht „Betreutes Wohnen“ und das riesige Grünland auf der anderen Seite des Baches wird von einem Urwald in einen Park für alle Pressbaumer verwandelt.

Das Riesending

Das größte Projekt, das nunmehr ansteht, ist die Zentrumsgestaltung. Im Rahmen der Dorf- und Stadterneuerung sind schon viele Ideen gesammelt worden, Josef Schmidl-Haberlechner erklärt, wie er sich das neue Zentrum vorstellen kann: „Die Parkplätze vor der Kirche und vor dem Rathaus sind verlegt und das Kriegerdenkmal nach hinten versetzt. Die B44 ist in Richtung Rathaus verschwenkt und etwas tiefer gelegt. So haben wir einen schönen Platz für Fußgänger, Veranstaltungen und Cafés, der selbstverständlich begrünt ist. Ein Baumallee begleitet den Radweg auf 150 Metern in beide Richtungen.“ Ist das nicht ein wenig zu optimistisch? „Ich hoffe stark darauf, dass sich Bürger auch aus Fachberufen beim Beteiligungsprozess einbringen. Natürlich müssen wir sehen, wie wir das finanziell schaffen, aber ich sehe das als durchaus realisierbar“, so der neue, alte Bürgermeister.

Autor:

Anita Ericson aus Purkersdorf

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