31.08.2016, 12:48 Uhr

Akupunktur in der Schmerztherapie

(Foto: privat)
MAUERBACH (red). Viele Schmerzpatienten wenden sich im Zuge ihrer Leidensgeschichte an komplementär-medizinische Anbieter. Immer wieder fühlen sich Patienten nach wenig erfolgreichen schulmedizinischen Angeboten und Therapieversuchen zu medizinischen Alternativen hingezogen. Akupunktur ist in Europa inzwischen gut bekannt und eingeführt. Folglich stellt sich für die Schmerzpatienten immer wieder die Frage nach Erfolgsaussichten der Akupunktur bei akuten und chronischen Schmerzen.

Akupunktur als Ergänzung

Tatsächlich ist die Wirkung von Akupunktur beim Schmerz sehr gut erforscht. Gerade schulmedizinische Schmerzspezialisten sehen in der Akupunktur basierend auf Studien und Datenlage eine gute Ergänzung zu anderen Verfahren in der Schmerztherapie. Sicher konnte belegt werden, dass Akupunktur Muskeln lockern kann, Nervenschmerzen lindert, Entzündungen in Gelenken nach unten reguliert und nicht zuletzt das seelische Wohlbefunden der Schmerzpatienten deutlich verbessern kann.


Mix an Maßnahmen

Bei schweren chronischen Schmerzzuständen liegt der Stellenwert der Akupunktur in der Unterstützung und Begleitung schulmedizinischer Maßnahmen. Leider ist bei starken Schmerzzuständen fast im ein Mix an Maßnahmen notwendig. Hier ergänzen sich in der Hand des Spezialisten physikalische Therapie, Massagen, Infusionen, Infiltration aber auch eine schonende Medikamentendosierung gemeinsam mit der Akupunktur zu einer auf den Patienten abgestimmten individuellen Therapie. Auch andere Vorgehensweisen aus der asiatischen Medizin können den Schmerzpatienten stärken: Ernährung nach TCM, Moxa, Kräuter und Öle sowie das Entgiften mit Hilfe von Tee sind bewährte Begleiter einer Schmerztherapie.
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