04.10.2017, 18:46 Uhr

Dachstuhlbrand: Falscher Alarm in Pressbaum

(Foto: Symbolfoto: Franz Neumayr)

Feuerwehr rückt lieber "dutzend Male zu einem Täuschungsalarm aus als einmal zu spät."

PRESSBAUM (red). Die Freiwillige Feuerwehr Pressbaum wurde am Dienstag gegen 12 Uhr  zu einem Dachstuhlbrand in der Fünkhgasse alarmiert. Eine Nachbarin hatte beobachtet, dass aus dem Haus nebenan Rauch aus dem Dach austritt. Es wurden die Feuerwehren Pressbaum, Rekawinkel, Tullnerbach, Wolfsgraben und Purkersdorf alarmiert, die Freiwillige Feuerwehr Pressbaum rückte in erster Welle mit elf Mann und drei Fahrzeugen zum Einsatzort aus.


Kein Brand in Sicht

Beim Eintreffen am Einsatzort konnte allerdings kein Dachbrand ausgemacht werden, die anrückenden Einsatzkräfte die Nachbarfeuerwehren wurden auf der Anfahrt storniert. Vermutliche Ursache war das Anheizen bei Inversionswetterlage, wodurch der Rauch im Kamin zurückgedrückt wurde und scheinbar aus dem Dach austrat.
Öffentlichkeitssachbearbeiter Matthäus Heuböck erklärt: "Weder für die Besitzer des Hauses noch die alarmierende Nachbarin hat der Einsatz Konsequenzen. Wir rücken lieber dutzend Male zu einem Täuschungsalarm aus als einmal zu spät." Augenzwinkernd ergänzt er: "Für uns fällt der Einsatz unter ,Werbefahrt' bei der wir der Bevölkerung unsere Fahrzeuge und Mannschaft vorführen konnten. Trotz der Mittagszeit konnten wir in den wenigen Minuten der Alarmierung bis zur Entwarnung in fünf Feuerwehren 45 Mann mit zehn Fahrzeugen mobilisieren, wäre mehr Zeit gewesen wären noch es noch mehr geworden!"

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