18.10.2016, 12:09 Uhr

Kennenlerntage der 1. und 5. Klassen am Wienerwaldgymnasium

Klasse 1D im Kunsthistorischen Museum (Foto: Wienerwaldgymnasium)
TULLNERBACH (red). Erste Klassen benötigen zu Schulbeginn viel Zeit und Unterstützung, um sich im Schulalltag orientieren zu können. Die Kennenlerntage am Wienerwaldgymnasium in Tullnerbach, welche in der zweiten Septemberwoche stattfanden, waren ideal, um die Klassengemeinschaft zu fördern.

Alle vier 1. Klassen des Wienerwaldgymnasiums nutzten den ersten der beiden Tage für gruppendynamische Spiele und zur Klassenraumgestaltung. Dabei spielte auch die Vermittlung und Erarbeitung von Klassen- und Gemeinschaftsregeln eine wichtige Rolle.

Der zweite Tag wurde auf ganz unterschiedliche Art und Weise gestaltet. Die 1A wurde von einem Mitglied der österreichischen Bundesforsten im Wald nahe der Schule betreut. Hier mussten die Kinder abseits von Klassenräumen ihre Fähigkeiten einbringen, um gemeinsam Aufgaben zu lösen.
Für die 1B ging es nach Wien, wo die Kinder im Schokomuseum so einiges über deren Produktion lernten. Anschließend durften sie in einem Workshop selbst Konfekt herstellen und mitnehmen.
Die 1C konnte bei Dialog im Dunkeln in Wien neue Erfahrungen sammeln. Die SchülerInnen mussten dabei einen Parcours im Stockdunkeln absolvieren und konnten bei unterhaltsamen Casinospielen ihre kommunikativen Fähigkeiten und ihren Teamgeist stärken.

Ein Workshop zum Thema „Drachenschuppen und Monsterkrallen” im Kunsthistorischen Museum stand auf dem Programm der 1D. Nach einer kurzen Führung durch die prächtigen Ausstellungssäle konnten sich die Kinder im Atelier künstlerisch austoben. Dabei waren auch Teamarbeit und Kompromissbereitschaft gefragt, da in Kleingruppen die einzelne Körperteile eines Drachen gestaltet und bemalt wurden.

Auch die 5. Klassen nutzten die Projekttage zum besseren Kennenlernen. Die 5A nahm an einer Mission von Schulkrimi Wien teil, bei der ein Kriminalfall durch Abgehen von Stationen zwischen dem Naschmarkt, der Mariahilfer Straße, dem Stadtpark und dem 1. Bezirk mit Hilfe von MP3- Tracks gelöst werden musste. Den zweiten Tag verbrachte die Klasse im Lainzer Tierpark, wo sie anschließend durch die Hermesvilla geführt wurden. Unter dem Motto „Architektur” standen die Ausflüge der 5B. In Lednice, nahe der österreichischen Grenze, besuchte die Klasse das neugotische Schloss und eine Ausstellung zu den alten Stallungen. Danach ging es weiter nach Brünn, wo die Villa Tugendhat besichtigt wurde. Das Anwesen, welches nach den Plänen des Architekten Ludwig Mies van der Rohe errichtet wurde, gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke der Moderne.
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