30.10.2016, 00:00 Uhr

Naturbestattungen: „Es hätte ihr selbst auch gefallen“

(Foto: paxnatura)

Abschied zu nehmen ist nie einfach. Die Gestaltung der Beisetzung in der Natur kann aber trösten.

PURKERSDORF/GRÖDIG (red). Die junge Frau hat den Berg geliebt. Und sie hat so viel Zeit wie möglich dort verbracht. Ein tragisches Unglück hat sie plötzlich aus dem Leben gerissen. Die Erschütterung der Familie und der vielen Freunde war unermesslich. Die Familie hat dann entschieden, sie dort – an ihrem Lieblingsberg – auf der Naturbestattungsfläche Paracelsus Wiese zu bestatten.
Schon früh morgens haben sich der Lebensgefährte und die Schwester der Verstorbenen mit dem paxnatura Förster auf der Paracelsus Wiese getroffen. Der Förster hat das Grab mit dem Spaten ausgehoben, in dem später die Urne beigesetzt wurde.

Besonders war die liebevolle Ausschmückung des Grabes durch die Schwester, dort an den Wurzeln des Baumes. Lange hat es gedauert, bis die bunten Teelichter sternförmig so angeordnet waren, wie sie sich das vorgestellt hat. Aber das war gut so, denn es hat geholfen, in dieser Situation die Trauer ein bisschen besser zu verarbeiten. „Es war sehr erleichternd für uns, die Kraft der Natur zu spüren, und meine Schwester für immer als Teil der Natur hier zu wissen“.

Bei der Beisetzung waren dann auch sehr viele Freunde und Vereinskameraden dabei. Alle haben die Beisetzung auf der paxnatura Fläche als etwas ganz Besonderes erlebt.
Eine letzte Geste zum Trost
Für viele es ein großes Anliegen, die Beisetzungszeremonie sehr persönlich und individuell zu gestalten. Vor allem bei Naturbestattungen, wie sie unter anderem paxnatura anbietet, wird jede Bestattung individuell gestaltet.
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