25.08.2013, 11:00 Uhr

Gablitz plant weitere Entwicklung

Ein erster Blick auf die Ergebnisse der Grundlagenerhebung: v.l.n.r.: Vbgm. Franz Gruber, Jochen Schmid (Knollconsult), Bgm. Michael Cech, Bauabteilungsleiter Andreas Friedmann (Foto: privat)

Entwicklungskonzept entsteht unter Zuziehung von Experten sowie Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger

GABLITZ. Im Rahmen der strategischen, langfristigen Überlegungen über die Entwicklung der Marktgemeinde Gablitz hat der Gemeinderat im März dieses Jahres einstimmig das Büro Knollconsult mit der Erstellung der Grundlagen für das Gablitzer Entwicklungskonzept beauftragt. In diesem ersten Schritt ging es darum aufzuarbeiten, welche Baulandflächen derzeit schon bebaut sind, und wo noch unbebaute Reserven bestehen. Dies soll in weiterer Folge als Entscheidungsbasis für die künftige Art der Bebauung diesen. Wo soll „verdichteter Wohnbau“, also die Errichtung von Wohnungen möglich sein, und wo soll die Einfamilienhausstruktur bestehen bleiben. Gibt es die Möglichkeit Gewerbegebiet in Wohngebiet umzuwidmen? Wie soll sich die Marktgemeinde Gablitz generell in den kommenden Jahren entwickeln?
Vor 21 Jahren wurde das Beratungsunternehmen Knollconsult für die Fachbereiche Landschaftsplanung, Raumplanung und Umweltplanung gegründet und ist seither mit kompetenten Planungsleistungen in zahlreichen Ländern der „Centrope Region“ erfolgreich tätig.
Bgm. Michael Cech: „Wir haben uns für unser Konzept mit Knollconsult absolute Experten an Bord geholt, geht es doch um nicht weniger als die künftige Entwicklung unserer Gemeinde und das Ziel, die Lebensqualität in Gablitz zu erhalten und weiter auszubauen. Und das ist auch meine Erwartung in das Projekt, gerüstet zu sein für die Anforderungen der kommenden zehn bis zwanzig Jahre und die hohe Lebensqualität in unserer Gemeinde unbedingt zu garantieren.“
In einem ersten Schritt wird Jochen Schmid von Knollconsult den interessierten Mitgliedern des Gemeinderates die Ergebnisse in einem Workshop präsentieren.
Bgm. Cech: „Besonders wichtig ist mir aber wie immer die Einbindung der Bevölkerung, denn es geht um UNSER ALLER Gablitz. Deshalb lade ich über das kommende Amtsblatt alle Gablitzerinnen und Gablitzer zu einer Präsentation und Diskussion am Donnerstag, den 17. Oktober um 19.00 Uhr in das Gablitzer Gemeindeamt. Auch dort wird Schmid die Ergebnisse der Grundlagenforschung vorstellen, das Konzept des „Gablitzer Entwicklungskonzeptes“ sowie die weiteren Schritte erklären. Jede/r Interessierte/r hat die Möglichkeit sich einzubringen.“
Zwei weitere Workshops, moderiert durch Experten werden folgen, wo es um die konkreten Ziele und die Erarbeitung eines Leitbildes für Gablitz geht. Im dritten und letzten Workshop werden die konkreten Maßnahmen festgelegt.
Michael Cech: „Bis Mitte 2014 wird so unter Einbindung aller politischer Entscheidungsträger, vor allem aber unter Mitwirkung der Bevölkerung ein Entwicklungskonzept für unsere Gemeinde entstehen. Abgeleitet von der möglichen Bebauung können wir so professionell die Auswirkungen auf unsere Infrastruktur (Schule, Kindergärten, Hort, bis hin zur Kläranlage) abschätzen und Projekte für die kommenden Jahre planen."
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