Die Kirche trägt Trauerflor
Schwarze Fahnen weisen auf Flüchtlingsdrama hin

Eine schwarze Fahne und darunter ein Schild mit der Eklärung vor der Pfarrkirche in Reutte.
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  • Eine schwarze Fahne und darunter ein Schild mit der Eklärung vor der Pfarrkirche in Reutte.
  • Foto: Reichel
  • hochgeladen von Günther Reichel

REUTTE (rei). Schwarze Fahnen wehen seit einiger Zeit vor den heimischen Kirchen. Ein kleines Schild am Fahnenmast vor der Pfarrkirche in Reutte erläutert, um was es geht. Dekan Franz Neuner klärt im Namen des Seelsorgeraums Reutte auf:

"Am Rand Europas spielt sich derzeit eine Tragödie ab. Kinder, Frauen und Männer sind nach dem Brand des Flüchtlingslagers Moria vielfach schutz-und obdachlos. Täglich erreichen uns Bilder des Elends, das zum Himmel schreit. Als Christinnen und Christen können und dürfen wir nicht wegschauen!
Wir sind dankbar für die seitens der österreichischen Bundesregierung angekündigte Soforthilfe vor Ort, fürchten aber, dass diese angesichts der prekären Lage nicht ausreichen wird. Gemeinsam mit den österreichischen Bischöfen und zahlreichen Menschen guten Willens in unserem Land, fordern wir die Aufnahme eines fairen Kontingents von Flüchtlingen aus Moria.
In unseren Pfarrgemeinden Reutte, Breitenwang, Wängle und Lechaschau haben wir bereits in der Vergangenheit konkret geholfen und sind auch jetzt bereit zu helfen. Es macht uns zutiefst traurig, dass derzeit aus politischem Kalkül verunmöglicht wird, christliche Nächstenliebe und menschliche Solidarität zu leben.
Die schwarze Fahne soll ein Denkanstoß sein. Wir dürfen nicht zusehen, wie Menschen auf europäischem Boden zugrunde gehen, obwohl wir Mittel und Möglichkeiten haben, ihnen zu helfen!"

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