Die Leut` mögen ihn und seine gradlinigen Einstellungen ...
Ablehnung stößt auf große Zustimmung

Alt-Bürgermeister und Ex-Landtagsabgeordneter Bernhard Eggel hat vor kurzem die Auszeichnung mit dem Verdienstkreuz des Landes abgelehnt. Er sei für seine Arbeit immer ordentlich entlohnt worden, meinte Eggel. Auszeichnen solle man diejenigen, die unentlohnt im Dienste der Allgemeinheit tätig sind und sich dafür nicht einmal im Rampenlicht sonnen. Sondern oft eher unbedankt, still im Hintergrund werken und wirken.

Diese "aufrechte" Einstellung stößt im ganzen Land auf beinahe uneingeschränkte Zustimmung. Dabei fällt auf, dass Frauen im persönlichen Gespräch meinen, sie selbst würden viel unbezahlte Arbeit leisten, ob in einem Sportclub oder in sonstigen Vereinen. Für dieses Engagement erwarten sie sich selbstverständlich keine Auszeichnung. Das sei man der Allgemeinheit schuldig, meinen die weiblichen Eggel-"Fans" unisono.

Die männlichen Eggel-Befürworter bewundern  dagegen in der Mehrzahl, dass "... der die Schneid hat" und eine so hohe Auszeichnung ablehnt. Natürlich sei es nicht nachvollziehbar, dass unter den Ausgezeichneten Jahr für Jahr viele Ex-Politiker und Ex-Beamte seien, aber das sei halt schon immer so gewesen, da könne man nichts dagegen machen. In der Liebe und in der Politik sei schließlich und endlich alles erlaubt, meint der eine oder andere.

Jedenfalls ist der "nicht ausgezeichnete" Jungholzer Ex- Bürgermeister und Alt-Landtagsabgeordnete in aller Munde, seit er "das Kreuz" nicht angenommen und seine Ablehnung entsprechend  begründet hat. In einer größeren Runde anlässlich einer Hochzeitsfeier, bei der das Thema ausgiebig diskutiert wurde, hat neulich einer gemeint, "... da muss der Eggel jetzt aber aufpassen, nicht dass sie ihn zum Schluss noch wählen, bei der kommenden NR-Wahl, weil beliebter als mancher Aktive ist er allemal noch". Das erinnert an den legendären Ausspruch von Reuttes Alt-Bürgermeister Siegfried Singer, der knapp vor einer Wahl einmal gemeint hat: " ... geschätzte Freunde, bei so viel Zustimmung von allen Seiten müssen wir aufpassen, dass wir nicht über 100% der Stimmen bekommen".

Autor:

guenther weber aus Reutte

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