An Ideen mangelt es in Reutte nicht

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REUTTE (rei). „Wenn sich ein Finanzier findet, warum nicht?“ Reuttes Bürgermeister Luis Oberer könnte sich sehr dafür erwärmen, die im Bereich der Klause schon einmal intensiv diskutierte Hängebrücke umzusetzen. Es wäre die längste diesbezügliche Talquerung in Europa.
„Das wäre ein Alleinstellungsmerkmal, wie man es sich wünscht. Derzeit ist Reutte in erster Linie wegen des vielen Verkehrs und der häufigen Staus bekannt“, zieht der Gemeindechef eine nüchterne Bilanz.
Doch in der Vergangenheit war das Projekt nicht unumstritten. Die Sinnhaftigkeit wurde in Frage gestellt und so verschwanden die Pläne schließlich in den Schubladen. Hier sind sie aber nie wirklich verstaubt, die Idee einer Hängebrücke über die Klause hinweg hat ihren Reiz nie verloren.
Seit der Ansturm auf Österreichs längste Hängebrücke in Holzgau eingesetzt hat, ortet Oberer auch ein Umdenken in Reutte: „Mir kommt vor, der Widerstand ist nicht mehr da!“ Die nicht unbeträchtlichen Baukosten kann aber natürlich auch Luis Oberer nicht schön reden. Darin, dass nun aufGrund des Erfolgs in Holzgau viele Kritiker still geworden sind, ortet er aber bereits einen ersten Erfolg: „Noch ist nichts konkret. Aber vielleicht tut sich ja was“, hofft der Reuttener Gemeindechef.
Die selbe Hoffnung hegt er was eine neue Nutzung beim ehemaligen RTW-Areal anlangt. Hier gibt es Gespräche mit Investoren. Doch die sind nicht einfach. „Das Areal ist riesig und lässt sich nur schwer vermarkten. Es gibt grundsätzliche Überlegungen, wie eine Flächenwidmung aussehen könnte. Vermutlich muss man hier aber in Modulen denken.“
Eines dieser Module wäre eine Kletterhalle. Die sollte eigentlich an die bestehende Sporthalle angebaut werden. Mit den Neuüberlegungen für das RTW-Areal tauchte aber die Idee auf, die Kletterhalle dort von einem Investor bauen zu lassen. In dieser Frage ist noch alles offen, daher ist die Umsetzung der Kletterhalle vorerst einmal ruhend gestellt.
Aktiv ist man hingegen was eine mögliche Ansiedelung eines Viersterne-Hotels in Reutte anlang. Hier ortet die Marktgemeinde ein Lücke, die es zu schließen gilt. „Investoren fragen uns, warum sie in Reutte ein solches Haus bauen sollen. Wir haben daher eine Studie in Auftrag gegeben, welche diese Frage klären soll“, berichtet Oberer. In den kommenden Wochen sollen die Antworten vorliegen.

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