Neue Entwicklung
Der Winterbetrieb am Hahnenkamm ist gesichert

Planungsverbandsobmann und WK-Geschäftsführer Wolfgang Winkler, WK-Bezirksobmann Christian Strigl, Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf, Betriebsleiter Philipp Gerber, Seilbahn-Geschäftsführer Peter Gerber, BGM-Stellv. Gemeinde Höfen Rüdiger Reyman, Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann, Gemeindevorstand Gemeinde Höfen Erich Fellner und Substanzverwalter-Stellv. Andreas Gundolf (von links). Foto: WK Reutte/Eisele
  • Planungsverbandsobmann und WK-Geschäftsführer Wolfgang Winkler, WK-Bezirksobmann Christian Strigl, Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf, Betriebsleiter Philipp Gerber, Seilbahn-Geschäftsführer Peter Gerber, BGM-Stellv. Gemeinde Höfen Rüdiger Reyman, Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann, Gemeindevorstand Gemeinde Höfen Erich Fellner und Substanzverwalter-Stellv. Andreas Gundolf (von links). Foto: WK Reutte/Eisele
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  • hochgeladen von Günther Reichel

HÖFEN (rei). Es waren wohl keine ganz einfachen Verhandlungen, die am Samstag Vormittag in der Wirtschaftskammer in Reutte stattfanden. Die Schließung der Reuttener Seilbahnen stand im Raum. Nun wurde eine Lösung gefunden, welche den Skibetrieb für diesen Winter sichert.

Konstruktive Verhandlung

Drei Stunden lang hatte man verhandelt. Neben den Vertretern der Reuttener Seilbahnen, Eigentümer Peter Gerber und Betriebsleiter Philipp Gerber, war die Gemeindeführung von Höfen mit Bürgermeister Vinzenz Knapp, Vize Rüdiger Reymann und Gemeindevorstand Erich Fellner dabei, ebenso der stellvertretende Substanzverwalter der Agrargemeinschaft, Andreas Gundolf, dazu Planungsverbandsobmann Bgm. Wolfgang Winkler aus Ehenbichl und Wirtschaftskammer-Obmann Christian Strigl. Und mit Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf und Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann höchste Vertreterinnen des Bezirks bzw. des Landes.

Aufatmen auf allen Seiten

"Löungsorientiert" sei sie gewesen, diese Sitzung, war hinterher zu hören. Die nun getroffene Lösung sichert nun den Winterbetrieb. "Wir fangen noch heute an zu schneien", versicherte Peter Gerber gegenüber den Bezirksblättern, kurz nach der Sitzung. Wohl nur ein Warmwettereinbruch könnte das jetzt noch verhindern. Nun möchte man loslegen, damit die Skipisten zeitgerecht zum Saisonsbeginn benützt werden können. Und eben das geht wohl nur, wenn man diese auch beschneien kann.

Das schien nicht möglich zu sein, die rechtlichen Voraussetzungen für die Nutzung des dafür benötigten Wassers waren nicht mehr gegeben (lesen Sie mehr über die Hintergründe bitte hier). Gerber hatte daraufin angekündigt, den Betrieb zu schließen. Ein Aufschrei ging durch die Region. Die Krisensitzung am Samstag war die Folge.

Weg für Abstimmung geebnet

Bewusst fand diese im kleinen Rahmen statt. Rechtsanwälte waren keine dabei. "Zielorientiert arbeiten", lautete die Devise. Und daran war in diesen Stunden wohl tatsächlich allen gelegen. Bürgermeister Vinzenz Knapp, er ist auch Obmann der Gemeindegutsagrargemeinschaft, war mit seinen Stellvertetern, sowohl auf Gemeinde- als auch Agrarseite, gekommen. Wohl ein kluger Schachzug, der auf den Wunsch, eine Lösung zu finden, hindeutet.
Knapp verließ die Sitzung vorzeitig, wird berichtet. Als es galt, über die Wiederverleihung des Wasserrechts und die naturschutzrechtliche Bewilligung für die Beschneiung zu stimmen, kamen seine Stellvertreter zum Zug. Die genannten Punkte wurden positiv abgehandelt.
Damit steht dem Skibetrieb nichts mehr im Wege.

Nicht alle Fragen sind geklärt

Die zivilrechtlichen Streitigkeiten hinsichtlicher der Überfahrtsrechte haben mit dem Wasserrecht aber nichts zu tun. Hier könnte es tatsächlich zu einer Gerichtsverhandlung kommen. Ausgang ungewiss. "Vielleicht findet sich auch hier noch eine andere Lösung", zeigt sich Planungsverbandsobmann Wolfgang Winkler optimistisch. Das hofft auch Peter Gerber.

Liftbetreiber bedankt sich

Peter Gerber scheint vorerst zufrieden zu sein. Von ihm dürfte viel Druck abgefallen sein, wie eine Stellungnahme auf der Homepage der Reuttener Seilbahnen erkennen lässt: "Wir danken dem Vizebürgermeister, dem Gemeindevorstand und Substanzverwalter-Stellvertreter für die Zustimmung und sehen dies als Zeichen für eine weitere, positive Zusammenarbeit.
Weiters danken wir den Verhandlungsleiterinnen, den Vertretern der Wirtschaftskammer, Obmann Christian Strigl und Bürgermeister Wolfgang Winkler, für ihre Bemühungen eine Einigung herbeizuführen.
Wir danken allen, die uns unterstützt haben und besonderer Dank gilt unseren Mitarbeitern, für ihre Geduld und Loyalität zum Unternehmen."
Abschließend versichern Peter und Philipp  Gerber: "Wir werden, so schnell, wie nur möglich mit der Beschneiung beginnen und freuen uns auf Ihren Besuch am Hanhnenkamm in Höfen."

Autor:

Günther Reichel aus Reutte

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