Die Festungsanlagen auf Ehrenberg wurden weiter attraktiviert - Beitrag mit VIDEO

Viele Gäste waren gekommen, um über ie Neuerungen auf Ehrenberg aus erster Hand informiert zu werden.
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REUTTE (rei). Allerschönstes Herbstwetter, eine entspannte Atmosphäre, ein Ereignis, das viel Freude bereitet: Beste Zutaten also für die Eröffnungsfeier des sanierten Hornwerks und einer Dauerausstellung in der Burgenwelt Ehrenberg.

Bevor man die frisch sanierten Mauern bestaunen konnte, galt es aber eine Baustelle hinter sich zu lassen, jene des Schräfaufzugs auf Ehrenberg. Hier wird intensiv gearbeitet und nach der Fertigstellung werden Besucher dann noch bequemer an jenen Platz kommen, an dem am Freitag die Feierlichkeiten stattfanden.

Altes Portal in neuem Glanz

Die galten mehreren Teilbereichen. Besonders stolz ist man bei der Burgenwelt auf das sanierte barocke Portal. Schritt man vor nicht langer Zeit durch stark verfallene Mauern, um dann weiter in Richtung Hängebrücke highline179 oder zu den Festungsanlagen zu spazieren, so wird man nun von einem beeindruckenden Portal empfangen.
Burgenwelt-Geschäftsführer Armin Walch machte einen Streifzug durch die Geschichte der Mauern und wie es zur Sanierung kam. Dass das Portal heute so da steht, ist einem Zufall zu verdanken. Anfangs waren es nur wenige Mauersteine, die einen ersten Hinweis auf diesen prächtigen Durchgang gaben. Die Suche nach weiteren Spuren, wie es hier früher war, gestaltete sich zunächst schwierig, dann gab ein altes Bild Auskunft, wie es einmal ausgesehen hat. So konnte das Mauerwerk schließlich dank breiter Unterstützung vieler Stellen saniert werden.

Dauerausstellung eröffnet

Damit einhergehend wurde das Hornwerk in diesem Bereich saniert und in den alt-ehrwürdigen Mauern eine Dauerausstellung eingerichtet. Diese gibt u.a. Einblicke in die Angriffstechniken und die Schusswaffen früherer Tage.

Wer nun von der Klause kommend in Richtung der Festungsanlagen geht, wird von einem beeidruckenden Portal in die lange Geschichte von Ehrenberg förmlich hineingezogen. Der "Aha"-Effekt ist groß. Der Besuch von Ehrenberg, schon bislang empfehlenswert, ist nun noch attraktiver geworden.

"Die Entwicklung geht weiter"

"Die Entwicklung geht weiter" versicherte Armin Walch und kündigte damit an, dass das Ende der Maßnahmen zur Rettung und Attraktivierung dieser einst so mächtigen und strategisch wichtigen Festungsanlage andauern wird.

Erfreut zeigte sich auch alle anderen Festredner. TVB-Obmann Hermann Ruepp fasste es so zusammen: "Früher ein Ort der Verteidigung, ist Ehrenberg heute ein Ort der Begegnung."
Das belegen auch die Zahlen: Schon heute besuchen jährlich rund 350.000 Menschen die Burgenwelt Ehrenberg. Die Ausstellung "Angriff und Verteidigung" im Zusammenspiel mit den Sanierungen im Bereich des Hornwerks werden die Attraktivität wohl weiter steigern. Den nächsten großen Impuls wird es mit der Inbetriebnahme des Schrägaufzugs geben.

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