Die Nacht der 1000 Lichter 2014

Gott schließt einen Bund mit den Menschen
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"Die Nacht der 1000 Lichter"

Die von Frauen aus Kaisers vorbereitete „Nacht der 1000 Lichter“ begann auch heuer wieder mit einer Wallfahrt von Steeg nach Kaisers. Rund fünfzig Personen machten sich mit Laternen, Fackeln und Taschenlampen auf den Weg. An mehreren Stationen wurde unterwegs gebetet und gesungen; vor der Kirche von Kaisers erwartete die Wanderer schließlich das stimmungsvolle Licht von Laternen und zwei Schwedenfeuern.

Die Nacht der 1000 Lichter stand in Kaisers diesmal unter dem Motto Verbundenheit, Verbindungen, Vernetzungen, Bund mit Gott und Menschen. An mehreren phantasievoll und ansprechend gestalteten Stationen konnten sich die Menschen in besinnlicher Atmosphäre mit verschiedenen Verbindungen des Menschen zu Gott und den Mitmenschen beschäftigen.

Beginnend mit der ersten Verbindung des Menschen durch die lebensnotwendige Nabelschnur, über die Verbundenheit mit Gott in den Sakramenten, spannte sich der Bogen der angesprochenen Themen bis zu einer Station, die dem Gedenken an die Verstorbenen gewidmet war. Darin kam die Verbundenheit der Menschen über den Tod hinaus zum Ausdruck.

Eine Station betraf die Situation der Flüchtlinge in Lampedusa und andere aktuelle Katastrophen. Angesichts von Tod und Elend wurde an dieser Stelle die Frage gestellt: „Ist der Bund der Menschlichkeit gebrochen?"

Im Altarraum wurde der Bund zwischen Gott und den Menschen in Erinnerung gerufen, beginnend mit der Erschaffung des ersten Menschen, fortgeführt in den zehn Geboten und vollendet im Opfer Jesu am Kreuz. Über den christlichen Glauben hinaus, wurden in der „Goldenen Regel“, die sich in leicht abgewandelter Form in allen großen Weltreligionen findet, Verbindungen zu glaubenden Menschen in der ganzen Welt geknüpft.

Eine eigene Station war den unzähligen Vernetzungen der Menschen im Alltag gewidmet, symbolisiert z. B. durch zwei Ringe, Herzen, eine Kette, zwei Funkgeräte, Mobiltelefone, einen Rosenkranz und einen Funkturm.
Eine halb geöffnete Tür mit den Umrissen von unbekannten Menschen dahinter, konfrontierte die Menschen mit der Frage: „HEIMATLOSE - wie weit geht deine NÄCHSTENLIEBE?"

Unzählige kleine Kerzen brannten in der kleinen Kirche von Kaisers und verbreiteten eine berührende Stimmung.
Nach einer ruhigen, besinnlichen Zeit in der Dorfkirche trafen sich die Menschen im Anschluss an den Kirchenbesuch im Schulhaus und ließen dort den Abend bei heißem Tee und Gesprächen ausklingen.

Autor:

Veronika Neurauter aus Reutte

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