Leserbrief
Engstelle am Katzenberg

Ein gewohntes Bild: Stau am Katzenberg in Richtung Inntal.
  • Ein gewohntes Bild: Stau am Katzenberg in Richtung Inntal.
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  • hochgeladen von Evelyn Hartman

Leserbrief von Andreas Singer zum Kommentar "So wie es ist, ist es nicht gut" in Ausgabe 16 vom 17./18. April.

Ich bin ganz Ihrer Meinung, dass man an dieser Eng- und Gefahrenstelle hinschauen und handeln sollte und zwar noch bevor man über anderweitige B179-Projekte, die momentan politisch im Fokus stehen, entscheidet bzw. diese weiter verfolgt. Diese werden nämlich die Situation am Katzenberg und rückwirkend im Talkessel Reutte selbst (unserem bevölkerungsstärksten Lebensraum) nur noch weiter verschärfen.

Die Engstelle am Katzenberg ist ganz unabhängig von der Transitverkehrsproblematik auch für den bezirksinternen Verkehr eine Schlüsselstelle und Behinderungen dort führen dazu, dass für die einheimische Bevölkerung grundlegende Versorgungsangebote im Bezirkshauptort nicht mehr erreichbar sind. Die B179 ist hier die einzige Straßenverbindung und wenn diese mit überregionalem Verkehr voll ist (woran man sich leider schon fast "gewöhnen" muss), gibt es keine untergeordnete Alternative (beschränkt auf bezirksinterne Verwendungen).

Meiner Ansicht nach sollte man mit allen rechtlichen Möglichkeiten (selbst wenn diese neu geschaffen werden müssen) gegen den Ausweichverkehr vorgehen. Z.B. mit Kontrollposten wie im Zillertal. Wenn schon Stau, dann bitte nur auf der B179. Die die abfahren und ausweichen, haben im Endeffekt in Summe ja auch nichts davon - sie wissen es nur nicht bzw. das Navi meint es besser zu wissen. Und dann staut nicht nur die Umfahrung, sondern auch ganz Reutte,Heiterwang...

Dann wäre die diskutierte Maut am Fernpass sinnvoll. Nicht irgendwann später, sondern so bald wie möglich. Nicht weil dadurch großartig weniger Verkehr zu erwarten wäre. Sicher nicht - gefahren wird trotzdem. Aber dann würde der Verkehr, der bei uns nur durchrollt (und das ist gemessen an der Außerferner Bevölkerungszahl wohl die eindeutige Mehrheit) sich auch an den Kosten beteiligen, die er bei uns verursacht. Beziehungsweise hätten wir dann mehr Budget für Maßnahmen um diesen Verkehr für die Anwohner und Umwelt erträglicher zu machen. Und ich bin mir sicher, dass eine Maut im Einklang mit der heimischen Wirtschaft gestaltet werden könnte bzw. für Tirol-interne Gäste vom jeweiligen Tourismusbetrieb auf den Zimmerpreis gutgeschrieben werden könnte - wenn man da schon Sorgen hat.

Finanzieren könnte man damit aber auch Maßnahmen wie diese, die den Katzenberg und die gefährlichen Stellen und bezirksinternen Verbindungsprobleme dort entschärft - vielleicht auch den ständigen Rückstau nach Reutte.

 Hier finden Sie noch ein Beispiel

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