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Freiwillige Hilfe bedarf gewisser Regeln

Sieglinde Breuss leitet das Freiwilligenzentrum Außerfern.
  • Sieglinde Breuss leitet das Freiwilligenzentrum Außerfern.
  • Foto: REA
  • hochgeladen von Günther Reichel

PFLACH (rei). Im Bezirk Reutte gibt es inzwischen viele Initiativen im Bereich der Nachbarschaftshilfe. Beim Freiwilligenzentrum Außerfern, das bei der Regionalentwicklung Außerfern angesiedelt ist, spürt man "Corona-bedingt" eine vermehrte Hilfsbereitschaft der Bevölkerung.

Hilfsbereitschaft nimmt zu

Die Corna-Krise ist auf vielerlei Weise spürbar. Ein positiver Aspekt ist, dass die Menschen besonders hilfsbereit sind. Das freut Sieglinde Breuss sehr. Sie leitet seit September 2018 das Freiwilligenzentrm Außerfern. Sie weiß aber auch, dass helfen eine Sache ist, die gebotene Hilfe anzunehmen, aber eine ganz andere: „So groß die Hilfsbereitschaft im Außerfern auch ist, mit der Annahme von Hilfe tun sich die Menschen hierzulande oft schwer“, weiß Breuss zu berichten. Sie ruft Risikopersonen dringend dazu auf, den Ernst der Lage nicht zu verkennen und auf ehrenamtliche Helfer zurückzugreifen.
Bei den meisten Hilfsangeboten geht es darum, für Risikopersonen Einkäufe zu tätigen oder kleinere Besorgungen zu erledigen. Doch jene, für die diese Angebote gedacht sind, scheuen sich teilweise, die Hilfe anzunehmen, oder aber sie haben Sorge, beim Kontakt mit einem Helfer ansteckt zu werden. Breuss weist diesbezüglich darauf hin, dass Helfer ein hohes Maß an Eigenverantwortung mitbringen müssen. Um die eigene Ansteckungsgefahr zu reduzieren, sind jedwede persönliche Kontakte auf das absolute Minimum zu reduzieren. Zudem sind die Hygieneregeln strikt einzuhalten.

So macht man es richtig

Die Abstimmung der Hilfseinsätze sollte telefonisch oder über digitale Medien erfolgen. Breuss rät dazu, einen Übergabeplatz für die Einkäufe zu vereinbaren. Ein direkter Kontakt mit Risikopersonen ist möglichst zu vermeiden. Falls vorhanden sollte man einen Nasen-Mundschutz tragen. Die Einsätze sind zu dokumentieren, sodass im Falle einer Corona-Erkrankung der Weg der Ansteckung nachvollziehbar ist. Die Hilfestellung sollte jedenfalls immer durch die gleiche Person erfolgen. Freiwillige Helfer und Personen, die Unterstützung brauchen, können sich bei Sieglinde Breuss unter der Telefonnummer 05672-71017 melden.

Weitere Informationen zum Thema Corona finden Sie in unserem Ticker

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