Großübung
Hilfskräfte probten den Ernstfall - Beitrag mit VIDEO

Im Obermoos in Ehrwald fand die Großübung statt.
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EHRWALD (rei).  In Ehrwald fand am Samstag eine der größten Feuerwehrübungen in diesem Jahr im Bezirk Reutte statt. Über 200 Einsatzkräfte und Helfer waren dabei.

Da war viel geboten

In der Sonne sitzen, einen Kaffee trinken und zuschauen. Das taten am Samstag viele Gäste im Bereich Ehrwald Obermoos. Hier, im Bereich der Talstation der Tiroler Zugspitzbahn, fand eine Großübung verschiedener Einsatzkräfte statt.
Feuerwehren, Rettung, Polizei und Bergrettung gingen unter der Annahme, ein Erdbeben hätte ein Hotel in Schutt gelegt, ans Werk. Sturm und Starkregen würden den Einsatz erschweren. Überflutungen und Muren als Folge galt es zu bewältigen. Und dann blieb auch noch die Seilbahn stehen.

Über 200 Teilnehmer

Viel zu tun also, für die über 200 Einsatzkräfte. Das bereits in Teilen abgebrochene Hotel im Obermoos bot sehr gute Voraussetzungen für einen Teil der Übung. Zusätzlich wurde die Seilbahn nach Betriebsschluss so positioniert, dass ein Abseilen von Personen geprobt werden konnte. Auch hier beste Übungsbedingungen.
Das Wetter spielte aber nicht so ganz mit. Es war traumhaft schön und deckte sich damit am Übungstag in keiner Weise mit jenem, wie man es das "Drehbuch" der Übung vorgesehen hatte. Von Regen, Sturm und Überflutungen keine Spur!
Das war dann aber doch gut für die vielen freiwilligen Helfer. Die mussten zwar Freizeit für die Dauer der Übung opfern, anschließendes stundenlanges Reinigen der Fahrzeuge und Geräte, wie es wohl bei einer vergleichbaren Übung bei Regen und Sturm notwendig geworden wäre, blieb ihnen erspart. 

Interessierte Beobachter

Geleitet wurde die Übung vom Ehrwalder Feuerkehrkommandanten Björn Scherer. An seiner Seite Bezirksfeuerwehrinspektor Konrad Müller. 
Als interessierte Beobachterin war Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf vor Ort. "Das Szenario geht von einem Ereignis im Gebiet einer Gemeinde aus. Da ist die jeweilige Feuerwehr zuständig, nicht die Bezirksleitung", erläutert Rumpf.
Zufrieden mit dem Übungsverlauf zeigte sich am Ende alle Verantwortlichen. Die Helfer bzw. Einsatzkräfte von elf verschiedenen Feuerwehren, zwei Rot-Kreuz-Stellen, zwei Polizei-Posten und die Gemeinde-Einsatzleitung hatten ganze Arbeit geleistet.
Unter den vielen Beobachtern fand sich auch Zugspitzbahn-Chef Franz Dengg. Er hatte sein Areal und das in Abbruch befindliche Hotel für die Übung bereitgestellt. "Es läuft gut", befand er beim Zuschauen und meinte damit die Übung ebenso, wie den Fortschritt bei den Bauarbeiten für das neue Hotel. Dieses wird noch vor Weihnachten 2019 in Betrieb gehen.

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