Wohnbauförderung
Leistbares wohnen ist möglich

Franz Mariacher, Beate</f> Palfrader, Katharina Rumpf und Otto Flatscher (v.l.) informierten umfassend.
  • Franz Mariacher, Beate</f> Palfrader, Katharina Rumpf und Otto Flatscher (v.l.) informierten umfassend.
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  • hochgeladen von Günther Reichel

REUTTE (rei). Ein straffes Arbeitsprogramm wickelte Beate Palfrader am Donnerstag in Reutte ab. Die für die Wohnbauförderung im Land zuständige Landesrätin reiste mit fachkundiger "Verstärkung" ins Außerfern, um hier über die Wohnbauförderung zu informieren.

Attraktive Fördermöglichkeiten

Was ist passiert, was ist neu, was hat die Wohnbauförderung zu bieten. Darüber gab LRin Beate Palfrader gemeinsam mit dem Vorstand der Abteilung Wohnbauförderung des Landes, Otto Flatscher, Auskunft. Mitgereist war auch der Geschäftsführer der Wohnbaugesellschaft Tigewosi, Franz Mariacher, der über praktische Beispiele berichten konnte. Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf lieferte ihrerseits Details aus dem Bezirk.
Das umfassende Daten- und Informationsmaterial präsentierte die fachkundige Gruppe zunächst den Medien, anschließend den Bürgermeistern des Bezirks und am Abend stand noch eine Bürgerinformation in Breitenwang auf dem Terminkalender.

Wohnen muss leistbar sein

Palfrader zeigte sich mit der aktullen Situation sehr zufrieden. In den vergangene Jahren habe sich einges geändert, das Schlagwort vom "leistbaren wohnen" sei Realität geworden. Dass es aber nachwievor nicht billig ist, adäuaten Wohnraum zu beziehen, führt Palfrader auf verschiedene Umstände zurück. In Tirol liegen die hohen Kosten etwa auch am geringen Bestand an Bauland. Gerade einmal 12 Prozent der Gesamtfläche des Landes sind bebaubar. Im Außerfern liegt dieser Anteil sogar bei unter zehn Prozent, wie Bezirkshaupfrau Katharina Rumpf zu berichten wusste, exakt sind es 9,1 Prozent.
Und dann sind da noch die niedrigen Sparzinsen einerseits und die Hochkonjunktur am Bau andererseits. Weil es für Geld am Konto kaum Zinsen gibt, weichen viele in "handfesteres" aus, sie kaufen Wohnungen. Das lässt die Preise steigen. Gleichzeitig freuen sich die Baufirmen über eine gute Auftragslage, auch das trägt nicht dazu bei, die Kosten niedrig zu halten.

328 Millionen Euro Landesbudget

Die Wohnbauförderung des Landes, darin war man sich einig, ist aber ein gutes Instrument, um Familien beim Thema Wohnraum zu unterstützen. 328 Millionen Euro gibt das Land dafür im Jahr aus. Die "soziale Treffsicherheit" bei der Ausschüttung der Mittel habe man deutlich verbessert, versicherte Palfrader. Außerdem wurden die Sätze erhöht und Einkommensgrenzen nach oben verschoben.

Ländlichen Raum stärken

Wichtig ist dem Land, dass neue Wohnobjekte möglichst im ganzen Land entstehen, bevorzugt abseits der großen Zentren. Das sei wichtig, um der Abwanderung aus den Tälern Einhalt zu gebieten. Gleichzeitig legt an Wert darauf, die Ortskerne zu beleben und zu stärken und bestmöglich nachzuverdichten. "Wir müssen vorhandene Flächen bestmöglich nützen", gab Palfrader den Weg vor.
Gar nicht einfach, denn in eine gewachsene Siedlung lässt sich nicht so einfach ein Wohnblock hineinsetzen. Dessen sei man sich bewusst, erklärte Palfrader, die daher "Fingerspitzengefühlt" forderte. Und speziell im ländlichen Raum sei Kleinanlagen sicher der Vorrang gegenüber größeren Wohnblöcken zu geben.

Die Wohnbauförderung kommt aber nicht nur bei Neubauten zum Einsatz. Auch Sanierungsmaßnahmen werden aus diesem "Topf" unterstützt. Als "Renner" habe sich dabei die einkommensunabhängige Sanierungsoffensive erwiesen. Und weil sanieren "in" ist, überlegt sich das Land, wie man hier weitere Anreize schaffen kann.

Weitere Informationen zum Thema Wohnbauförderung findet man im Internet unter
tirolzuhause.at

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