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Notarzthubschrauber RK2 übte im Gsperr den Notfall

Hubschrauberbesetzung und die Helfer an der Winde müssen bestens aufeinander eingespielt sein.
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  • Hubschrauberbesetzung und die Helfer an der Winde müssen bestens aufeinander eingespielt sein.
  • Foto: ARA/KK
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REUTTE. Nach schweren Unfällen kommt die Hilfe für Verletzte häufig aus der Luft. Im Bezirk Reutte ist es der Notarzthubschrauber RK2 der ARA-Flugrettung, der zumeist zum Einsatz kommt. Damit alles "wie am Schnürchen läuft", braucht es regelmäßige Trainings. Ein solches fand am Samstag im "Gsperr" statt.

Übungsgebiet im Gsperr

Das "Gsperr" ist ein beliebtes Klettergebiet. Und ein gutes Gelände, um den Einsatz der Rettungswinde zu üben. Diese ermöglicht es, Helfer bis zu 90 Meter in die Tiefe abzuseilen um hier verunglückte Personen zu bergen. Die Winde kommt immer dann zum Einsatz, wenn der Hubschrauber in der Nähe nicht landen kann.

„Im Ernstfall zählt jede Sekunde, da muss dann jeder Handgriff exakt sitzen“,

erklärt der leitende Flugretter der ARA Flugrettung, Elmar Flatz.

Große Herausforderungen

Die Herausforderungen für die Helfen sind bei solchen Einsätzen groß. Von besonderer Bedeutung dabei ist eine gute Kommunikation innerhalb der Crew. Diese besteht aus dem Piloten, dem Windenoperator, der ein speziell ausgebildeter Notfallsanitäter ist, sowie aus einem Notarzt und dem Flugretter.
Wie wichtig Übungen, wie jene am Samstag im Gsprr, sind, erklärt sich, wenn man weiß, dass hier "blindes Vertrauen" gefragt ist: Der Pilot kann den Einsatzort aus der Luft erkunden, bei der anschließenden Bergung muss er aber den Anweiseungen des Windenführers vertrauen, denn der Pilot selbst hat keinen Blick auf das, was unmittelbar unter ihm, an der Winde, passiert.

Technisch bestens ausgestattet

Technisch vertraut man bei der ARA-Flugrettung auf eine fix angebaute Rettungswinde. Warum, das erklärt der medizinische Leiter der ARA Flugrettung in Reutte, Christian Nußbickel, so:

"Die fix angebaute Rettungswinde hat zwei ganz wesentliche Vorteile. Einerseits kann der Patient dadurch deutlich schneller notfallmedizinisch versorgt werden und auch beim Abtransport gewinnt man wertvolle Zeit. Mitunter genau jene Minuten, die schließlich über Leben und Tod entscheiden.“

Übungen wie diese sind wichtig, um im Ernstfall möglichst effizient helfen zu können.
  • Übungen wie diese sind wichtig, um im Ernstfall möglichst effizient helfen zu können.
  • Foto: ARA/KK
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Mit Übungsverlauf zufrieden

Die beiden Übungsleiter Elmar Flatz und Michael Schweiger zeigten sich mit dem Verlauf des gesetzlich vorgeschriebenen Trainings jedenfalls äußerst zufrieden: „Das Zusammenspiel zwischen Piloten, Windenoperatoren, Notärzten und Flugrettern hat wie am Schnürchen geklappt. Wir sind für die kommende Sommersaison mit den zu erwartend zahlreichen Windeneinsätzen im hochalpinen Gelände wieder top vorbereitet - und zwar mit Sicherheit.“

Weitere Informationen aus dem Bezirk Reutte finden Sie unter
www.meinbezirk.at

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