Prachtstier aus Zöblen trägt zur Generhaltung bei

Bauer Josef Triendl ist stolz auf seinen Zuchtstier Obelix.
  • Bauer Josef Triendl ist stolz auf seinen Zuchtstier Obelix.
  • Foto: Christian Moser
  • hochgeladen von Evelyn Hartman

ZÖBLEN (eha). Josef Triendl aus Zöblen ist Bauer mit Leib und Seele. Gemeinsam mit seinen Eltern betreibt er einen Bio-Bauernhof in dritter Generation. Seine Pustertaler Sprinzen, eine alte, fast ausgestorbene Tiroler Rinderrasse, sind neben einigen Schafen, Hasen, der Katze Schnurri und dem Hofhund Fly der ganze Stolz der Familie Triendl. Im Jahr 2015 begann Josef Triendl mit der Zucht der Pustertaler Spinzen und trägt mitlerweile mit seinem Zuchtstier "Obelix PSR" zur Generhaltung bei. Der Stier wird aktuell im Institut für biologische Landwirtschaft und Biodiversität als Genreserve abgesamt, was für Josef eine erste große Bestätigung seiner züchterischen Arbeit darstellt.

Seltene Nutztiere erhalten

Seit 2000 wird das Zweinutzungsrind (Milch- und Fleischleistung) in einem Generhaltungsprogramm unter dem Dach der Rinderzucht Tirol gezüchtet. Mittlerweile gibt es wieder mehr Bauern, die Sprinzen auf ihren Höfen halten. "Österreichweit betreuen wir über 250 Züchter", erzählt Christian Moser von der Rinderzucht Tirol, dem die Rasse sehr am Herzen liegt. "Damals, als wir mit dem Programm begonnen haben, war Tobias Moretti einer der Ersten, der sich Sprinzen zugelegt hat."

Rasse ist Kulturgut

Wichtig sei laut Moser, dass bei der Anpaarung auf eine möglichst breite genetische Basis geachtet werde, "um Inzucht zu vermeiden". In Summe sei man jedenfalls auf einem guten Weg, "diese Rasse, die ein Kulturgut darstellt, zu erhalten". Gerade dank Bauern wie Josef Triendl.

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