Rangerhaus noch 2012

Das Vorhaben, dem Verein Naturpark Tiroler Lech eine Heimstätte zu schaffen, drohte zur unendlichen Geschichte zu werden. Nach vielen Widrigkeiten scheint das Vorhaben nun endgültig auf die Zielgerade einzubiegen.

Nachdem bekannt war, dass der Bund seine Fördermittel für das bereits in Planung befindliche Naturparkhaus in Weißenbach nicht bereitstellen kann, war das 3,2 Mio. € teure Bauvorhaben mit einem Schlag vom Tisch (wir berichteten).

Ganz geschlagen wollte man sich aber nicht geben, lukrierte doch noch gewisse Fördergelder und so konnte der Naturparkverein nach einem Standort für ein „Rangerhaus“ suchen. Die Vorgabe: Es muss zwischen Weißenbach und Häselgehr stehen und die künftige Standortgemeinde muss das Grundstück kostenlos zur Verfügung stellen.

Am Ende bewarben sich fünf der sechs in Frage kommenden Gemeinden als Standort. Lediglich Forchach, das bereits zweimal den Zuschlag für das Naturparkhaus bekommen hatte, jedoch jedes Mal von sich aus überraschend zurückzog, nahm diesmal von einer Bewerbung Abstand.

Bis 16. Jänner hatten die Gemeinden die Gelegenheit, sich zu bewerben und Standortkonzepte einzubringen. Am 23. Jänner führte der Vorstand des Naturparkvereins eine Reihung durch. Und die ging zugunsten von Weißenbach (beim Baggersee) aus. Auf Platz zwei landete Elmen. Nun werden beide Standorte nochmals auf ihre Eignung und auf die zu erwartenden Kosten im Bereich der Erschließung geprüft. Anschließend trifft die Vollversammlung die endgültige Entscheidung. Naturparkobmann Heiner Ginther hofft, dass man zumindest zeitlich nicht mehr viel verliert: „Wir sind am Ende der akuellen Förderperiode. Jetzt muss es Schlag auf Schlag weitergehen. Sonst wird es immer schwieriger, das benötigte Geld auch tatsächlich zu bekommen.“

Rasche Umsetzung
Im Vorstand des Naturparkvereins kann man sich vorstellen, das „Rangerhaus“, das als Ausgangsort für Wanderungen in den Naturpark dienen soll und auch die Geschäftsführung beherbergen wird, in Fertigbauweise errichten zu lassen. „Ich denke, dass sich das Vorhaben noch heuer umsetzen lässt“, zeigt sich Ginther zuversichtlich. Allerspätestens 2013 soll der Naturpark aber in jedem Fall eine eigene Heimstätte haben.

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