Rettungskräfte waren am Wochenende im Außerfern gefordert

Symbolbild

AUSSERFERN. Das schöne Wetter lockte am Wochenende wieder zahlreiche Motorradfahrer auf Tirols Straßen. Vor allem im Außerfern mussten Rettungskräfte am Samstag und Sonntag des öfteren ausrücken.
Auf der Hahntennjochstraße wollten zwei Motorradlenker gleichzeitig einen Pkw überholen – dabei stießen sie jedoch zusammen. Bei dem Sturz verletzte sich einer der Lenker, ein 35-Jähriger aus Deutschland. Der andere – ein Schweizer (45) – sowie die jeweiligen Beifahrerinnen blieben unverletzt. Die Bschlaber Landesstraße musste für 15 Minuten gesperrt werden. Nur eine halbe Stunde später übersah ein deutscher Biker (26) kurz vor der Passhöhe einen ebenfalls bergwärts fahrenden Radfahrer. Während der Radler mit schweren Verletzungen mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Zams geflogen werden musste, brachte den Motorradfahrer die Rettung Elbigenalp dorthin. Er wurde unbestimmten Grades verletzt.

Wenig bekannt ist auch über die Verletzungen, die sich eine Motorradlenkerin (45) gegen 13.10 Uhr auf der Lechtal Bundesstraße in Weißenbach zuzog. Als sie gerade einen Pkw überholte, setzte der Autofahrer selbst zum Überholen an. Dadurch wurde die deutsche Bikerin vom Heck erfasst und stürzte. Nach der Erstversorgung flog sie ein Rettungshubschrauber in die Klinik nach Kempten im Allgäu. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt.

Selbstverschuldet war hingegen ein Unfall in Namlos. Dort war am Nachmittag eine Dreiergruppe mit ihren Motorrädern unterwegs. Der hinterste Fahrer – ein 37-Jähriger aus Deutschland – kam plötzlich von der Fahrbahn ab, streifte einen Felsen und einen Straßenleitpflock. Mit schweren Verletzungen wurde er in das Bezirkskrankenhaus nach Reutte gebracht.

Am Sonntag war gegen 13.45 Uhr ein 31-jähriger Biker aus Oberbayern auf der Bschlaber Straße (L266) als erster Fahrer einer dreiköpfigen Motorradgruppe bergwärts in Richtung Boden unterwegs. Laut eigenen Angaben klemmte kurz vor der ersten Kehre der Gasdrehgriff, sodass der Mann seine Geschwindigkeit trotz Bremsmanöver nicht ausreichend verringern konnte. Der Deutsche kam zu Sturz, schlitterte zusammen mit dem Motorrad über die Fahrbahn hinaus und stürzte laut Polizei 30 Meter über stark bewachsenes Gelände ab, bevor er schließlich an einem Baum zu liegen kam. Der Verletzte wurde mit Verdacht auf Serienrippenbrüche in das Krankenhaus Zams geflogen.

In Stanzach kam es gegen 15.45 Uhr zu einem Motorradunfall. Eine 44-Jährige fuhr auf der L21 in Richtung Namlos. In einer Rechtskurve verlor die Einheimische die Kontrolle über das Motorrad und kam zu Sturz. Zur gleichen Zeit fuhr ein 37-jähriger Motorradlenker aus Deutschland in die entgegengesetzte Fahrtrichtung. Der Mann konnte laut Polizei der gestürzten Motorradlenkerin nicht mehr ausweichen und kollidierte mit dieser. Beide Unfallbeteiligten wurden unbestimmten Grades verletzt und begaben sich selbständig in ärztliche Behandlung.

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