Tbc bei Rindern
Tbc-Fall in Vorarlberg hat Ursprung im Lechtal

Die Bauern sind um das Wohl ihrer Tiere bemüht. Die Sorge, dass sich diese an Tbc anstecken könnten, ist groß.
  • Die Bauern sind um das Wohl ihrer Tiere bemüht. Die Sorge, dass sich diese an Tbc anstecken könnten, ist groß.
  • Foto: Symbolfoto/Archiv
  • hochgeladen von Günther Reichel

LECHTAL (rei). Vor dem Auftauchen eines Tbc-Falls bei einem Rind, mit dem Lechtal in Zusammenhang stehend, hatte die heimische Landwirtschaft große Sorge. Jetzt ist so ein Fall bekannt geworden.

Vergangene Woche wurde in Vorarlberg ein  Rind geschlachtet. Vorschriftsmäßig wurde eine  veterinärmedizinische Fleischuntersuchung im Hinblick auf eine mögliche Infektion mit Tuberkulose (Tbc) durchgeführt. Die verlief positiv.

Tier kam aus dem Lechtal

Nachforschungen über die Herkunft des Tieres wurden angestellt. Dabei kam heraus, dass das Tier im April dieses Jahres von einem Betrieb aus dem oberen Lechtal zugekauft wurde. Vorsorglich wurden auch hier umgehend Kontrollen durchgeführt. Im Tiroler Herkunftsbetrieb wurde kein weiterer Verdachtsfall festgestellt. Die Tiroler als auch die Vorarlberger Behörden gehen daher davon aus, dass sich das Rind bereits im Almsommer 2019 auf der Alm im oberen Lechtal angesteckt hat.

Alle Kontakttiere wurden getestet

Sowohl in Vorarlberg als auch in Tirol wurden in der Folge sämtliche Kontakttiere des Tbc-positiven Rinds untersucht.  Bei diesen Untersuchungen ergaben sich nach Informationen des Landes Tirol  ebenfalls keine weiteren Tbc-Verdachtsfälle. Gemäß den gesetzlichen Vorgaben wurden dennoch jene Tiere, die heuer mit dem positiv getesteten Rind auf einer Alm in Vorarlberg waren, mit einer Verkehrssperre belegt.

Drei Betriebe sind betroffen

In Tirol sind davon rund 25 Tiere in drei Betrieben in den Bezirken Reutte und Imst betroffen.
Die Sperre wird im günstigsten Fall Mitte Jänner 2021 nach zwei weiteren vorgeschriebenen veterinärmedizinischen Untersuchungen aufgehoben. Solange können die gesperrten Tiere und deren Produkte nicht in den Verkehr gebracht werden.

Tbc-Bekämpfung beim Rotwild ist wichtig

Tirols Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler bedauert das Auftauchen eines Tbc-Falles und die notwendigen Maßnahmen.  Er verweist in diesem Zusammenhang aber auch drauf, wie wichtig die Seuchenbekämpfung beim Rotwild ist: "Damit bestätigt sich, dass wir die Tbc-Bekämpfung beim Rotwild im oberen Lechtal weiter ernstnehmen müssen. Die Gefahr, dass sich Rinder auf der Alm anstecken, ist ganz offensichtlich noch nicht gebannt."

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