Der Schreck ist groß
Unbekannte schossen auf Haus in Elbigenalp

Diese Scheibe zersprang in tausende kleine Teile.
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  • Diese Scheibe zersprang in tausende kleine Teile.
  • Foto: Lafaurie
  • hochgeladen von Günther Reichel

ELBIGENALP (rei). Der Schreck bei der Familie ist groß, der Sachschaden, der angerichtet wurde, ebenso: In der Nacht von Samstag auf Sonntag (16./17. Februar) schossen Unbekannt mit einem Gewehr auf ein Haus in Elbigenalp. Dieses gehört Karl Beiser und wird von ihm, seiner Frau Laetitia Lafaurie und zwei Kindern (2 und 7 Jahre) bewohnt. 
Vermutlich war es ein Luftdruckgewehr, das zum Einsatz kam, der angerichtete Sachschaden ist dennoch groß.

5000 Euro Schaden

Laetitia Lafaurie beziffert den Schaden mit rund 5000 Euro. Die Eigangstüre im Erdgeschoss ging zu Bruch, eine Balkontüre im ersten Stock zersprang in tausende Scherben, auch der Rahmen ist beschädigt. Einschussstellen finden sich weiters an der Fassade, am Balkon und in den Außenjalousien.
Erst am Morgen in der Früh fiel der Familie die Tat auf. "Wir schlafen in einem anderen Bereich des Hauses. In der Früh haben wir dann eine zersprungene Scheibe gesehen, Nachschau gehalten und dabei die weiteren Schäden entdeckt", erzählt Frau Lafaurie. 

Polizei ermittelt

Die Polizei war rasch zur Stelle und sicherte Spuren. Dabei wurden weitere Einschusstellen entdeckt, ebenso Böller, die rund um das Haus geworfen wurden. Die Ermittlungen der Polizei laufen. "Wir haben bislang keine konkreten Spuren", berichtet Polizei-Bezirkskommandant Egon Lorenz über den aktuellen Stand. Die Erhebungen gehen aber weiter. Hinweise werden gerne entgegen genommen (Polizei Elbigenalp, Tel. 05 91337152).

Die Frage nach dem Warum

In der betroffenen Familie ist man verärgert und verunsichert gleichermaßen. "Wir wissen nicht, warum das passiert ist", sagt die junge Mutter, die in Elbigenalp ein neues Zuhause gefunden hat. Hier führt sie mit ihrem Mann eine Vermietung und eine Hundeschule. Weil sie selbst zugezogen ist, kann sie sich Ausländerfeindlichkeit ebenso als Grund vorstellen, wie Hass gegen Hunde, schließlich betreibe man eine Hundeschule.
"Wir zerbrechen uns wirklich seit dem Vorfall den Kopf, was die Hintergründe sein könnten, aber wir kennen sie nicht", sorgt sich Laetitia Lafaurie.
Vielleicht war es auch nur Dummheit oder ein "Lausbubenstreich". "Das kann alles sein. Aber wir sorgen uns natürlich sehr", bekennt Laetitia Lafaurie, die hofft, dass der oder die Täter bald ausgeforscht werden können.

Fotos: Lafaurie

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