Neuwahlen
Notwendige Schritte eingeleitet

ÖVP-Bezirksobfrau Sonja Ledl-Rossmann
3Bilder
  • ÖVP-Bezirksobfrau Sonja Ledl-Rossmann
  • Foto: Reichel
  • hochgeladen von Günther Reichel

AUSSERFERN (rei). Am Wochenende war viel los im Bezirk. Aber egal, wo man hinkam, ein Thema war allgegenwärtig: Der Rücktritt von FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache und die damit in Verbindung stehenden Neuwahlen in Österreich. Alles überzogen, oder tatsächlich der einzig gangbare Weg nach Auftauchen der "Ibiza-Videos"?

Die Bezirksblätter fragten nach.

Sonja Ledl-Rossmann, ÖVP-Bezirksparteiobfrau:
"Es ist unglaublich, was da passiert ist. Die Ereignisse vom Wochenende waren für alle überraschend, ich stehe aber voll hinter der Entscheidung von Bundeskanzler Sebastian Kurz, die Zusammenarbeit zu beenden. Unter den gegebenen Voraussetzungen war nichts anderes möglich, als das Ende dieser Regierung. In den vergangenen Monaten ist zwar einiges weitergegangen, aber es ist auch vieles passiert, das wir nicht länger mittragen können. Sebastian Kurz hat es auf den Punkt gebracht: Genug ist genug!"

Regina Karlen, Bezirkssprecherin der Grünen:
"Ich, wie wahrscheinlich die meisten Menschen in Österreich und auch weit darüber hinaus, bin entsetzt über diese Enthüllungen. Damalige Mitglieder des Nationalrats zeigten Bereitschaft die Presse zu kaufen und nach ihren Vorstellungen zu manipulieren. Transparenz scheint ihnen ein Dorn im Auge zu sein, Pläne, großzügige Parteispenden am Rechnungshof vorbei zu schleusen, existierten offensichtlich bereits. Bundeskanzler Kurz darf nicht aus seiner Verantwortung entlassen werden! Er hat in dieser Koalition eine Richtung vorgegeben, die dem Ansehen Österreichs größten Schaden zugefügt hat.
Für wichtige Themen wie den Klimawandel hat diese Regierung keine geeigneten Maßnahmen gesetzt. Mit der Festsetzung von Neuwahlen hat die österreichische Bevölkerung die Möglichkeit wieder eine starke Grüne Stimme ins Parlament zu wählen."

Christian Strigl, Obmann der Wirtschaftskammer Reutte
"Aufgrund der bekannt gewordenen Vorfälle ist eine weitere Zusammenarbeit nicht möglich. Da wäre nichts mehr gegangen. Ich muss aber sagen, die Regierung (ÖVP/FPÖ-Koalition, Anm.) war sehr wirtschaftsfreundlich. Ich hoffe, dass auch die künftige Regierung, egal wie diese aussehen wird, diesen Kurs beibehält."

Fabian Walch, Bezirksobmann der FPÖ
...übermittelte uns leider keine eigene Einschätzung der Vorkommnisse. Er verwies auf ein Statement von Landesparteiobmann Markus Abwerzger.

Stefan Zaggl, SPÖ-Bezirksparteiobmann
....versuchten wir telefonisch und per E-Mail zu erreichen, was uns leider bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe nicht gelang.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen