Verkehrsdebatte
Sofortmaßnahmen statt Tunneldebatten

Fritz Gurgiser (3. v.l.) und seine Mitstreiter bei einer Veranstaltung 2018 in Reutte.
  • Fritz Gurgiser (3. v.l.) und seine Mitstreiter bei einer Veranstaltung 2018 in Reutte.
  • Foto: Reichel
  • hochgeladen von Günther Reichel

Während die politischen Parteien im Land über diverse Tunnelvarianten entlang der Fernpasstrecke diskutieren, warnt man auf Seiten des Transitforums weiterhin  eindringlich für derartigen Plänen. Auch die witterungsbedingte Sperre des Fernpasses ändert an dieser Haltung des Tranistforum nichts.
Vielmehr ersuchen Fritz Gurgiser und seine Mitstreiter (Josef Leitner, Bgm. Haiming; Albert Linser, Alt-Bgm. Bichlbach; Paul Mascher, Bgm. Biberwier;
Alois Oberer, Bgm. Reutte; Hubert Wammes, Obstbauer, Haiming ) die Verteter der Landesregierung, allen voran LH Günther Platter, "von diesen leidigen Tunneldebatten Abschied zu nehmen, denn die IST-Situation zeigt, dass mit dem in Tirol 'geübten Tunnelblick' kein einziges Verkehrsproblem zu lösen ist."

Kein Leutturmprojekt

Das Transitforum sieht im Scheiteltunnel kein "Luchtturm-Projekt", sondern ein "Begräbnis-Projekt". Auch der Bau des Tschirganttunnels werde wohl eher negative Auswirkungen auf die Region haben.
Fritz Gurgiser erwartet sich anstelle neuer Tunnels "konkrete Maßnahmen nach dem Verursacherprinzip".

Maßnahmenpaket gegen den Verkehr

Es sei nie zu spät, von einem Irrweg abzugehen, so der "Transitrebell" Fritz Gurgiser, der zur Milderung der bestehenden Probleme auf ein Maßnahmenpakt des Transitforums verweist:

● Evaluieren und Neufassen des bestehenden 7,5-t-Lkw-Fahrverbotes;
● Tägliche, unangemeldete Kontrollen des Lkw-Verkehrs über den Fernpass auf Einhaltung des 7,5 t-Limits sowie
aller Vorgaben aus der StVO, dem KFG und Überwachung der Lenk- und Ruhezeiten;
● Dosiersysteme in Zusammenarbeit mit den bayerischen Behörden sowie aus den Seitentälern des Inntales in
Zusammenarbeit mit der Seilbahnwirtschaft, den Tourismusverbänden und der Tourismuswirtschaft; ● Nachhaltige und dauerhafte Sicherstellung der strategischen Wasserreserven im Tschirgantmassiv; • Schwerpunkt Rückverlagerung von Arbeitsplätzen, Kaufkraft und Einkommen in die Gemeinden.

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