Wurm: „Ginther soll mit Frauen vor Ort reden

Fehlende Betreuungsangebote brennen Frauen unter den Nägeln

„Der Lechtaler LA Heiner Ginther soll zuerst mit den Frauen vor Ort reden, wie praktikabel das Kinderbetreuungsangebot im Bezirk Reutte ist, bevor er die Situation schönredet. Viele Frauen wollen, können aber nicht arbeiten gehen“, stellt NRin Gisela Wurm klar. „Bei meinem Besuch im Mai und in unzähligen anderen Gesprächen mit Frauen aus dem Bezirk hat sich gezeigt, dass Kinderbetreuung sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie die Probleme sind, die den Frauen am meisten unter den Nägeln brennen“, informiert Wurm den VP-Abgeordneten.
Die von Ginther infrage gestellten statistischen Daten stammen aus dem aktuellen Kindergartenbericht des Landes Tirol, der eine bestmögliche Vergleichbarkeit bietet.
„Selbstverständlich begrüßen wir jede weitere Initiative zur Verbesserung des Angebotes. Gemeindeübergreifende Kooperationen sind ein Teil davon und eine Schritt in die richtige Richtung, ändern aber nichts daran, dass am Land weite Wege zu bewältigen sind und dafür eine entsprechende Mobilität Voraussetzung ist“, so Wurm.
Die von der Bundesregierung beschlossene Verlängerung der Anstoßfinanzierung, die mit 15 Mio. Euro jährlich in den nächsten drei Jahren dotiert ist, sollte eine Verbesserung des Betreuungsangebotes garantieren. Wurm hofft, dass auch der von Reuttes Bürgermeister Alois Oberer präsentierte Vorschlag für ein „Haus der Familie“ – ebenfalls ein gemeindeübergreifendes Projekt – umgesetzt wird und wird sich dafür einsetzen.
Wurm hatte bei ihrem Besuch in Reutte am 8. Juni auch die Frauen im Brennpunkt besucht, die elf Tagesmütter im Bezirk beschäftigen. Alle diese Tagesmütter sind laut Information des Vereines ausgebucht. Als flexible Ergänzung zum öffentlichen Angebot ist diese Initiative sehr zu begrüßen.

Autor:

Helmut Lorenz aus Reutte

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