EU-Kommissarin besuchte den Bezirk Reutte

Elżbieta Bieńkowska zeigte sich sehr interessiert. Karlheiz Wex (li) gab gerne Auskunft.
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AUSSERFERN (rei). Elżbieta Bieńkowska ist als EU-Kommissarin für die Bereiche Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KUM zuständig. Im Zuge des EU-Vorsitzes Österreichs kam sie in die Alpenrepublik, besuchte Tirol und machte einen Abstecher ins Außerfern. Breitenwangs Bügermeister Hanspeter Wagner, er sitzt im Ausschuss der Regionen (wir berichteten), war maßgeblich daran beteiligt, dass dieser Bezirksbesuch zustande kam.
Der ranghohen Vertreterin der EU wurden die Schönheit der Region präsentiert. So standen Ausflüge auf die Zugspitze und die Querung der Hängebrücke highline179 auf dem Programm, Bieńkowska bekam aber auch Einblicke in die heimische Wirtschaft.
Und da bot sich ein Besuch bei Plansee und Ceratizit besonders an.
Die Plansee Group-Vorstände Bernhard Schretter und Karlheinz Wex begrüßten die Europa-Politikerin persönlich und stellten die Plansee Group mit inzwischen 2500 Mitarbeitern alleine am Standort Breitenwang/Reutte vor. Weltweit sind 14.000 Mitarbeiter beschäftigt.
Die Plansee-Chefs wiesen auf die Bedeutung des Unternehmens als Arbeitgeber in der Region, aber auch weltweit, hin und gaben interessante Einblicke, wie wichtig die erzeugten Metalle und Werkzeuzge  für die Herstellung weiterer Hightechprodukte wie Smartphones, LEDs oder Computertomografen sind.

Sichere Rohstoffversorgung

„Unsere starken Metalle kommen aus einer starken Region“, so Bernhard Schretter. Damit das so bliebe, so Schretter an die Adresse der Politikerin, setze das Unternehmen auf eine sichere Rohstoffversorgung mit den Schlüsselwerkstoffen Molybdän und Wolfram, auf offene Binnengrenzen in der EU und eine faire Handelspolitik.

Karlheinz Wex unterstrich, dass man weiterhin an den Standorten in der Region kräftig investieren wolle. Nicht nur in Infrastruktur und Kapazitäten, sondern auch in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Besonders am Herzen liegt dem Vorstand der digitale Wandel. „Bis 2021 wollen wir die digitale Transformation geschafft haben“, so Wex.

Investitionen, Automatisierung, Digitalisierung – beim Werkzeughersteller Ceratizit sind dies keine Schlagworte, sondern gelebte Unternehmensrealität. Dies wurde beim Rundgang durch die Werkzeugfertigung von Ceratizit deutlich. Ceratizit Austria Geschäftsführer Peter Fink betonte: „Vor zehn Jahren haben wir uns zum Ziel gesetzt, die beste Hartmetallfabrik für unsere Kunden zu sein“. Die Einführung von neuen Systemen brachten den Durchbruch. „Heute können wir Hartmetallprodukte uneingeschränkt wettbewerbsfähig produzieren“, so Peter Fink. Dafür sorgten auch kräftige Investitionen entlang aller Produktionsstufen – von der Pulverfertigung über das Pressen und Sintern von Wendeschneidplatten und Rohlingen für Bohrer und Fräser .

Zur Sache

Über die Plansee Group
Mit den Divisionen Plansee und Global Tungsten & Powders (beide 100 Prozent), dem Joint Venture Ceratizit (50 Prozent) und der Beteiligung an Molymet (21 Prozent) ist die Plansee Group eines der weltweit führenden pulvermetallurgischen Industrieunternehmen.

Die Plansee Group ist auf die Werkstoffe Molybdän und Wolfram spezialisiert und deckt dabei die gesamte Wertschöpfungskette ab – vom Erzkonzentrat bis zur kundenspezifischen Komponente.

Das Portfolio umfasst mehr als 50.000 verschiedene Produkte und Werkzeuge. Damit ermöglicht die Plansee Group Hightech-Geräte des täglichen Bedarfs wie Smartphones oder LEDs ebenso wie nachhaltige und effiziente Lösungen für die Mobilität, die Energieversorgung und die industrielle Fertigung.

Die Plansee Group erzielte im Geschäftsjahr 2017/18 mit 7.611 Mitarbeitern einen konsolidierten Umsatz von 1,3 Milliarden Euro. Das Geschäftsjahr endet mit dem letzten Februartag.

Autor:

Günther Reichel aus Reutte

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