Regionalentwicklung Außerfern
Zugspitzregion will "grün wirtschaften"

Rund um die Zugspitze formiert sich eine Kooperation zum Thema Landwirtschaft und Tourismus.
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  • Rund um die Zugspitze formiert sich eine Kooperation zum Thema Landwirtschaft und Tourismus.
  • Foto: Tiroler Zugspitz Arena
  • hochgeladen von Günther Reichel

EHRWALD (rei). Derzeit ist es nicht einfach, über die Staatsgrenzen zu kommen. Der Klimawandel kennt aber kein Coronavirus, und keine Ausgeh- bzw. Reisebeschränkungen - er findet ganz einfach statt. Dem wollen die Regionen rund um die Zugspitze gemeinsam gegenwirken.

Auf Initiative der Regionalentwicklung Außerfern (REA) bewarb sich die Euregio Zugspitze-Wetterstein-Karwendel um den Status einer Pilotregion, die sich beispielgebend dem "grünen Wirtschaften" verschreibt. Man versteht darunter eine Wirtschaftsweise, die CO2-arm und ressourceneffizient ist. Das deutsche Umweltbundesamt und die internationale Alpenschutzkommission hatten 2019 einen entsprechenden Aufruf verlautbart.

Eine von vier Pilotregionen

Nun ist die Bestätigung da, die Euregio Zugspitze-Wetterstein-Karwendel wurde als Pilotregion zugelassen. Es sind gerade einmal vier Regionen, die sich an diesem Programm beteiligen können. Außer der genannten Euregio sind noch das Soča-Tal in Slowenien, die Region Diois in den französischen Alpen und der Bezirk Goms im Schweizer Kanton Wallis dabei.

Der erste gemeinsame Workshop fand kürzlich in Garmisch-Partenkirchen statt. REA-Geschäftsführer Günter Salchner fasst das Ergebnis zusammen: „Regionalität galt als zentrales Erfolgsrezept für Grünes Wirtschaften. Dabei spielt die Staatsgrenze keine Rolle. Somit ist ein Produkt aus Oberammergau für uns wesentlich regionaler als aus dem Burgenland“.

Zur Sache

Die Euregio wählte das Thema Wertschöpfungsketten zwischen Landwirtschaft und Tourismus für die künftige Zusammenarbeit. Den Auftakt machten drei Vorträge aus den Partnerregionen.
Wolfgang Winkler, Bezirksstellenleiter der WK Tirol, berichtete über die Einrichtung einer zentralen Schlachtstelle in Ehenbichl. Die Gründerin der „Bauernkiste“, Theresia Fiegl, referierte über diese erfolgreiche Plattform für Tiroler Direktvermarkter. Sebastian Kramer, Wirtschaftsförderer des Landkreises, stellte das Qualitätssiegel „Zugspitzregion“ vor.
Christian Angerer, Obmann der Bezirkslandwirtschaftskammer Reutte, freut sich über diese Initiative. „Wir bemühen uns seit einiger Zeit um den Aufbau einer regionalen Fleischvermarktung. Auf diesem Gebiet können wir im grenzüberschreitenden Austausch viel voneinander lernen“, weiß Angerer.

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