17.09.2014, 14:30 Uhr

Kolpinghaus verbindet Weißenbach und Augsburg

Die Vorsitzende des Kolpingwerkes in der Diözese Augsburg Sonja Tomaschek (links), der Vorsitzende des Trägervereins Kolping-Ferienwerk Heinrich Lang (rechts) und Augsburgs Kolping- Diözesanpräses Alois Zeller (dritter von rechts) konnten bei der Feier des 40-Jährigen Jubiläums des Kolping-Ferienhaus am 13. September 2014 Bürgermeister Hans Dreier (zweiter von links), die Obfrau der örtlichen Kolpingsfamilie Weißenbach Klaudia Schmid (zweite von rechts) und die Betreuerin des Hauses Helene Posch (dr (Foto: privat)

Selbstversorgerhaus für Gruppen von Kolping Augsburg in Tirol feiert 40 Jahre

WEISSENBACH. „Nicht nur der Lech, sondern auch das Kolpinghaus verbindet Weißenbach und Augsburg“, sagte der Bürgermeister von Weißenbach, Hans Dreier, bei der Feier zum 40-Jährigen Bestehen der Kolpingferienhütte im Tiroler Weißenbach in der Nähe von Reute. Über 150 Gäste waren zur Jubiläumsfeier am 13. September gekommen. 40 feierten mit Kolping-Diözesanpräses Alois Zeller aus Augsburg auf dem Thaneller zum Gedenken an seinen Vorgänger Rudolf Geiselberger eine Bergmesse. Msgr. Josef Hosp, ehemaliger Diözesanpräses von Kolping Augsburg, stand gleichzeitig einer Messfeier in Wängle für die übrigen Gäste vor.

Bischof Manfred Müller, der damals Weihbischof von Augsburg und später Bischof von Regensburg war, weihte die Kolpinghütte in Weißenbach vor 40 Jahren ein. Kolpingsfamilien aus der Diözese Augsburg haben das Selbstversorgerhaus für Jugendgruppen, Chöre, Familienkreise, Schulklassen, Feuerwehrgruppen und ähnlichen Vereinigungen in Eigenleistung errichtet. Sonja Tomaschek, Diözesanvorsitzende des Kolpingwerkes in der Diözese Augsburg, erinnerte an den Vater von Bürgermeister Dreier, der zur Zeit des Baues ebenfalls Bürgermeister von Weißenbach war und den Bau unterstützte. Zeitzeugen erzählten von ihren Erlebnissen.
Manfred Wagner von der Kolpingsfamilie Kaufbeuren hatte die Pläne für das Gebäude gezeichnet und die Bauarbeiten beaufsichtigt. Er erinnert sich an manch waghalsige Aktion beim Bau, die heutigen Sicherheitsvorschriften bei weitem nicht gerecht werden würde.
Angelika Lausser, ebenfalls aus Kaufbeuren, und Rudi Stark von der Kolpingsfamilie Pöttmes haben viele Familienfreizeiten im 50 Personen fassenden Ferienhaus durchgeführt. Gerne erinnern sich beide an die fröhlichen Stunden mit den Kindern und Erwachsenen beim Grillen am Lech oder beim gemeinsamen Kochen. Bürgermeister Dreier gratulierte im Namen der Gemeinde Weißenbach zum Jubiläum und richtete ein Grußwort an die Gäste.

Heinrich Lang, Vorsitzender des Kolping-Ferienwerk Diözesanverband Augsburg e.V., dankte für den Trägerverein der Hausmeisterin Helene Posch mit einem Blumenstrauß und einem Geschenk. „Sie ist der gute Geist des Hauses“, sagte Lang. Seit fast 25 Jahren ist sie die Betreuerin des Hauses vor Ort und Ansprechpartnerin für die vielen Gäste, die ins Lechtal kommen. Lang dankte auch Wolfgang Abert, der das Haus von Augsburg aus betreut. Er freute sich, dass die Obfrau der Kolpingsfamilie Weißenbach Klaudia Schmid das Fest mitfeierte.

Die Gruppe, die am Morgen trotz schlechter Witterung den Aufstieg zum Gedenkkreuz für den auf dem Thaneller verstorbenen Präses Rudolf Geiselberger wagte, blieb bis auf 7 Minuten in den Wolken. Während des Schlussliedes der Messfeier brach plötzlich die Sonne durch und es war das ganze Bergpanorama zu sehen. Präses Zeller ging in seiner Predigt auf die Bedeutung des Kreuzes ein. Wie das Kreuz sind die Menschen zwischen Himmel und Erde gestellt und untereinander verbunden.

Rund 50 Gäste verbrachten das ganze Wochenende im Haus. Gemeinsam mit weiteren ehrenamtlich Engagierten richteten sie die Feier aus.
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