09.09.2016, 10:14 Uhr

3254 Schüler drücken wieder die Schulbank

Bildungslandesrätin und Amtsführende Präsidentin des Landesschulrats für Tirol, Beate Palfrader, wünscht allen SchülerInnen und Lehrpersonen einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr. (Foto: Land Tirol/Aichner)
AUSSERFERN (rei). Für zahlreiche Schüler begann bereits vergangene Woche nach der langen Ferienpause wieder der "Ernst des Lebens", für den restlichen Teil jener Burschen und Mädchen, die eine allgemein bildende Pflichtschule im Bezirk Reutte besuchen, heißt es seit dieser Woche wieder morgens aufstehen und ab in die Schule.

Aktuell gibt es im Bezirk Reutte 35 Volksschulen, sechs Neue Mittelschulen und zwei Polytechnische Schulen. Bei den weiterführenden Schulen sind es eine allgemein bildende höhere sowie 2 technisch-gewerbliche Schulen, eine Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe und Tourismus und eine kaufmännische Schule.
Zusammen werden hier 3254 SchülerInnen unterrichtet, das sind gerade einmal fünf mehr, als zum Schulstart 2015/16. Der Großteil der SchülerInnen besucht allgemein bildende Pflichtschulen, nämlich 2214 (+28).

484 Lehrkräfte

Für die Ausbildung der jungen Menschen werden 484 Lehrkräfte eingesetzt, der Großteil in den allgemein bildenden Pflichtschulen, nämlich 336. Sechs Lehrpersonen unterrichten in berufsbildenden Pflichtschulen und 142 in weiterführenden Schulen.

Asylwerber wichtiges Thema

Ein Thema, das zunehmend an Bedeutung an Tirols Schulen gewinnt, ist die beschulung von asylwerbenden Kindern und Jugendlichen. „Unsere Erfahrungen hinsichtlich der Integration asylwerbender Kinder und Jugendlicher in den Tiroler Schulen sind durchwegs positiv“, berichtet LRin Beate Palfrader.
71 schulpflichtige, asylwerbende Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 15 Jahren leben derzeit im Bezirk Reutte. 22 Kinder sind im Alter zwischen drei und sechs Jahren – acht von ihnen sind im letzten Kindergartenjahr und werden heuer eingeschult.
Finanziert wird diese Maßnahme auch in diesem Jahr über das Impulspaket sowie mit mit Landesgeldern. Tirolweit werden dafür rund 1,5 Millionen Euro aufgewendet. „Es ist wichtig, dass die jungen Menschen ein schulisches Angebot zur Verfügung haben und einen strukturierten Tagesablauf erleben können", sagt dazu Beate Palfrader.



JunglehrerInnen / Pensionierungen

Im Schuljahr 2016/2017 haben vier neue LehrerInnen ihre Tätigkeit an einer Volksschule in Reutte aufgenommenn (wovon eine Lehrperson ein/eine muttersprachliche LehrerIn ist).

17 Schulen sind einklassig

Im Bezirk Reutte sind im Schuljahr 2016/17 30 der 35 Volksschulen niederorganisiert, sie haben also weniger als vier Klassen. Davon sind fünf Schulen drei-, acht Schulen zwei- und 17 Schulen einklassig. Vier Volksschulen zählen weniger als zehn Schüler: VS Lähn-Bichlbach (eine Klasse mit acht SchülerInnen), VS Hägerau-Steeg (eine Klasse mit vier SchülerInnen), VS Lechleiten-Steeg (eine Klasse mit sechs SchülerInnen) und die VS Zöblen (eine Klasse mit sieben SchülerInnen).
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