21.11.2016, 06:00 Uhr

Alpentherme Ehrenberg rüstet auf

Die Rutschbahn der Alpentherme wird im Inneren bald mit Neuerungen aufwarten können.
REUTTE (rei). Am 22. Dezember feiert die Alpentherme Ehrenberg in Reutte ihr fünfjähriges Bestehen. Die Freizeiteinrichtung erfreut sich großer Beliebtheit. Die Besucherzahlen sind erstklassig. Sie sind sogar so gut, dass man an diversen Verbesserungen arbeitet, um dem Andrang gerecht zu werden.
Geschäftsführer Thomas Eichhorn und Betriebsleiter Sebastian Heckelmüller gaben dem Gemeinderat einen Überblick über die aktuellen Geschäftszahlen und die Pläne für die nahe Zukunft.

Sauna ist der Renner

Als der "Ergebnisbringer" zeichnet sich immer mehr die Saunawelt ab. Hier werden rund 1/3 aller Besucher der Freizeitanlage gezählt, sie sorgen aber für etw 2/3 aller Umsätze. Das Besucherplus liegt im heurigen Jahr bei 12 Prozent. Das sorgte für einen Umsatzzuwachs von 19,39 Prozent. 2,6 Millionen Euro wurden heuer bereits erwirtschaftet, vergangenes Jahr lag man noch bei 2,2 Millionen Euro.

Neuerungen geplant

"Jetzt nach fünf Jahren muss etwas passieren. Wir brauchen eine Attraktivierung", sagte Eichhorn unter Verweis auf die steigenden Besucherzahlen.
Im Badbereich gilt die Aufmerksamkeit der Rutschbahn. Die wird ein Soundsystem bekommen, außerdem die Möglichkeit verschiedene optische Szenarien auf die Innenwand zu projezieren. Eine Zeitmessung und neue LED-Beleuchtungen sollen die Rutsche zusätzlich aufwerten.

Mehr Platz in der Saunawelt

Das Hauptaugenmerk wird aber auf den Saunabereich gelegt. Hier wird es an manchen Tagen richtig eng. Daher werden im Untergeschoß 180 neue Spinde geschaffen, 50 neue Liegen und zwei weitere Ruheräume werden kommen. Außerdem eine Kaminlounge, neue Duschen und zusätzliche Toiletten.

Küche wird erweitert

Besonderes Augenmerk legt man auch auf die Gastronomie im Saunabereich. Die trägt ganz wesentlich zum positiven Geschäftsergebnis der Gesamtanlage bei. Doch in der Küche herrscht akute Platznot und auch im Restauranbereich müssen die Gäste nicht selten längere Zeit warten, bis sie endlich einen Platz bekommen.
Durch entsprechende Neuerungen will man dem entgegenwirken. Dass man hier gut investiert, belgte Eichhorn durch Zahlen: Der Gastrobereich erwirtschaftete allein in den ersten zehn Monaten des heurigen Jahres 812.000 Euro Umsatz, davon entfallen 524.000 auf das Saunarestaurant.
Damit ist die Sauna was den Prokopf-Umsatz anlangt klar vor dem Badebereich. Während der Badegast "nur" zehn Euro pro Kopf und Besuch einbringt, sind es in der Saune 28 Euro.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.